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UNTERREDUNGEN.CH

MALEACHI 3.16

Ein Überblick über das 1. Buch Mose

Hauptgedanken aus Wortbetrachtungen mit Charles Andrew Coates

1. Buch Mose Kapitel 13

Am Anfang dieses Kapitels sehen wir Abram völlig wiederhergestellt. Er kehrte zum Punkte des Abweichens zurück, „zu dem Orte, wo im Anfang sein Zelt gewesen war“, und „zu der Stätte des Altars,

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Wir sollten besonders als Kinder Gottes jedoch zurückhaltend mit jeglicher Form von Häme sein. Dabei müssen wir uns natürlich nichts vormachen und vor allem auch nichts schöner reden als es ist. Wer sich die 'Party-Bilder' der sog. Loveparade anschaut, sieht eine verführte, verlorene Generation vorgeführt. Aber solange unser himmlischer Vater diese Generation noch ruft, solange wollen auch wir uns für diese einsetzen – ohne ihre Sünde auch nur im Geringsten schön zu reden. Ganz im Gegenteil sogar! Aber auch wir sind nur aus Gnaden aus dieser Generation herausgerufen worden. Wir und auch unsere Kinder, so sie dem Ruf Gottes folgen. Insofern mögen wir um jene Gnade und Liebe bitten, die dem Gebot Gottes keinen Abbruch tut, aber die Barmherzigkeit und Milde an jene anlegt, die in der Welt sind und wir hoffen müssen, dass ein solches Geschehen vielleicht einige Seelen wach rufen mag. Bis dahin mögen wir ohne zu heucheln, aber auch ohne uns selbstgerecht zu erheben mit den Weinenden weinen, indem wir sie aber vor allem auf das Reich Gottes aufmerksam machen, das sich auf keiner Loveparade karikieren lassen wird.

Gerade Eltern dürfen aber wissen, dass keine Knute, kein Zwang ihre Kinder erretten oder sie vor dem Sog dieser Welt bewahren wird. Nur ihr vollgültiges Leben vor Gott, ihr rechter Einsatz in Liebe und Übergabe, im Vorleben aus der Gnade heraus wie das immerwährende Gebet vor unserem Herrn mag auch die Kinder vor Verführungen behüten, die am Ende allein unser Herr abwenden kann. Unser Herr hat versprochen, dass ER keinen seiner Kleinen verlieren wird. Hingegen müssen und dürfen wir hoffen, dass noch Menschen herausgerufen werden. Auch aus der Menge jener Generation, die Veranstaltungen besuchen und sich in Geisteshaltungen verlieren, die das Reich Gottes und die lebendige Liebe in Wahrheit verspotten.

Gott wird zu seiner Zeit all jene richten, die sich nicht bekehrt haben. Bis dahin bleibt uns aber, die selbe Barmherzigkeit an die Menschen anzulegen, die auch unswiderfahren ist. Insofern werden wir uns gewiss nicht in die Reihe jener Menschen stellen, die gerade auf Grund des Geschehens auf der sog. Loveparade diese Veranstaltungen selber als 'unschuldig' deklarieren wollen – als Unglück, das über eine vermeintlich unschuldige Generation gekommen sei, die doch nur ihren 'Spaß' haben und die 'Liebe' feiern wolle. Nein, diesen Fehler begehen wir besonders angesichts der Güte Gottes nicht. Denn wir wissen, dass Gott ein gerechtes Gericht halten wird. Wir wissen auch, dass wir uns von dem neuen Anstrich, der 'Lässigkeit und vermeintlich unschuldigen Leichtigkeit', in die sich die Sünde heute hüllt (die jene der verlorenen Städte und der vor Noah untergegangenen Generation ist) nicht entsprechen müssen. Aber wir wissen auch, dass wir herausgerufen sind. Aus Barmherzigkeit zur Liebe Gottes hin. Sünder, die allein durch das Opfer Jesu gerechtfertigt sind. Wollen wir uns zur Verfügung stellen und beten, dass auch Menschen, die zeitaktuellen Verführungen auflaufen, ja, ihnen naturgemäß entsprechen (seien sie geistiger, religiöser, hedonistischer oder sonst irgend welcher Natur) noch herausgerufen werden, damit sie nicht ewig verlorengehen.

Wir leben in dramatischen Zeiten. Für viele ist dieser Umstand verhüllt. Selbst für viele Christen. Wie benebelt laufen die Menschen in ihr ewiges Schicksal hinein. Wie bei der sog. Loveparade. Besonders jene Bilder, wie aus der Menge Menschen gezogen worden sind, damit sie gerettet würden, könnten mahnen, in welchem Notstand sich unsere Generation tatsächlich befindet. Vor Gott und vor der Ewigkeit. Nur zur Häme sollten wir uns nicht hinreißen lassen. Diese Fratze konnte man auch bei Menschen auf der sog. Loveparade sehen, die noch auf den Brücken tanzten und lachten, während am Boden unterhalb von ihnen die Menschen zertreten wurden. Eine solche Haltung steht uns nicht an und sollte uns vor Gott in Buße führen, wenn wir sie gehegt haben sollten. Mögen wir hingegen milde sein. Besonders angesichts unserer eigenen Errettung. Und solange der Lauf noch nicht vollendet ist und die Menschen den rettenden Ruf Jesu noch hören können. Als Seine Kinder wollen wir ihn nicht diskreditieren – gerade da wir aufgerufen sind, kein Jota der Wahrheit Gottes fallen zu lassen. Aber wir wollen Barmherzigkeit üben, wo auch wir Barmherzigkeit erfahren haben. Ohne uns der Lüge der Beschwichtigung und all den Unschuldbeteuerungen gemein zu machen.

In Jesus, unserem Herrn, Holger