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MALEACHI 3.16

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Der Sühnungstag
Kommentar zu 3. Mose 16
William Kelly

Lieber Hans Peter
Selten hat mich ein Kommentar so tief bewegt wie der von W. Kelly mit dem Thema Sühnungstag / 3. Mose 16.
Anhand dieser Arbeit habe ich viel Neues für das tägliche Rüstzeug hinzugewonnen und Bestehendes wieder
aufgefrischt, vertieft und gefestigt. Sei

...

1. Mose

1. Mose Kapitel 15

Ein Überblick über das 1. Buch Mose

Hauptgedanken aus Wortbetrachtungen mit Charles Andrew Coates

Kapitel 15

Wir haben gesehen, wie der Mann des Glaubens, dessen Stärke im Gebet liegt, seine Eigenart als Pilger und Priester in Absonderung von der Welt wahrt, zu Hebron wohnt - d.h. ihm wird die Unterstützung der Gemeinschaft zuteil - und den Sieg über die Welt erringt, während Lot unter ihre Macht gerät. Er, der Überwinder, empfängt dann den Segen des Priesters; er begegnet Melchisedek, einem wunderbaren Bilde des Königtums und Priestertums Christi, und im Genuss der Segnung, die bald Gottes Segensweltall füllt, weigert er sich, irgend etwas, „vom Faden bis zum Schuhriemen“, von dem König von Sodom zu nehmen.

Darin zeigt sich die glückliche Überlegenheit des Glaubens. Und als Abram nichts von der Welt annehmen wollte, wurde er reich entschädigt, denn Jehova wurde sein Schild und sein sehr großer Lohn.

Es handelte sich nicht darum, was Gott ihm geben wollte, sondern was Gott Selbst ihm sein wollte. Das erinnert mich an Johannes 4, wo Gott selbst das Teil des Glaubens ist. Dort stellt der Herr vor, dass der gebende Gott gekannt werden sollte. Und wenn wir über die Art Seines Gebens nachdenken, so erkennen wir, dass Er in der Gabe Seines Sohnes und Seines Geistes in Wahrheit Sich Selbst gab.

Seine Gaben sind nicht solche, die in Entfernung vom Geber genossen werden können, denn Er Selbst, als im Sohne durch den Geist gekannt, ist es, der das Teil und die Freude des Gläubigen wird. Er gibt nicht einfach etwas von Sich weg, und deshalb ist die Erkenntnis Gottes der kostbarste und segensreichste Gewinn. Petrus sagt uns, dass uns durch die Erkenntnis Gottes alles geschenkt ist. Er ist die große Verheißung von allem (2. Pet. 1, 3).

Ein Schild ist ein Schutz gegen feindliche Mächte, aber der Lohn ist für den, der Gott kennt, das, was Gott Selbst ist. Wir brauchen den Schild, wir können ohne ihn den Lohn angesichts der Macht des Bösen nicht genießen. Doch hinter dem Schild genießen wir Gott Selbst.

Um Ihn zu kennen, müssen wir Seine Natur kennen, und diese ist Liebe. Seine Eigenschaften sind der Schutz Seiner Natur, aber Seine Natur ist Er Selbst. Wenn Gottes allmächtige Liebe nahe ist, wie kann dann Seinem Volke etwas mangeln, was ihnen gut ist?

Ich denke, das Bewusstsein dessen, wie Gott Sich Abram gegenüber verhielt, ermutigte diesen, das zu sagen, was, des wahren Samens halber, und damit das Erbe nicht auf Fremde überging, auf seinem Herzen war. „Ich gehe ... kinderlos dahin“, soll in Wirklichkeit heißen, „ich scheide kinderlos ab“ (V. 2).

Um die Verheißungen zu ererben, muss ein wahrer Samen des Glaubens vorhanden sein. Hier ist der Same nicht Christus persönlich, wie in Kap. 22, 17 u. 18, sondern ein unzählbarer Same wie die Sterne des Himmels, also ein himmlischer Same des Glaubens. Wir sehen daher Abram hier in seiner Eigenschaft als „großer Vater“, als Haupt der Familie des Glaubens. Galater 3, 7 sagt uns: „die aus Glauben sind, diese sind Abrahams Söhne“. Hier sehen wir die Herzensübungen, die er als der „große Vater“ hatte.

Das ist sehr wichtig, weil die Verheißungen, was den Genuss in Kraft und Glückseligkeit anlangt, nicht zustande kommen könnten, wenn kein Same da wäre, sie zu ererben. Was auch die Verheißungen sein mochten, ihre Kraft und Segnung würde hinfällig, wenn kein rechter Same, sie zu ererben, da wäre.

Das verleiht den Übungen Abrams und den Begebenheiten und Unterweisungen dieses Kapitels eine besondere Eigenart. Späterhin wird er Abraham, d.h. „Vater einer Menge“ (Kap. 17, 5), was auf den großen Umfang des Segens, der durch den Glauben kommt, hinweist. Doch hier handelt es sich um einen wahren Samen, der ihn beerben konnte.

Ich denke, wir können sagen, dass Paulus in Timotheus einen wahren Samen hinterließ, ein wahres Kind im Glauben, so dass das Geschlecht erhalten blieb.

Hier ist von Sternen die Rede (V. 5), in Kap. 13, 16 dagegen vom Staube der Erde. In Kapitel 13 ist, soviel ich sehe, von dem Samen die Rede, der in der zukünftigen Welt die Erde ererben wird. Die Sterne dagegen sind ein Bild vom himmlischen Samen. Es wird nicht nur einen Samen wir der Staub der Erde geben, sondern einen himmlischen Samen, der wie die Sterne unzählbar ist. Es wird ein wahrer Same da sein, die Verheißungen zu ererben. Jehova gelobt, dass ein Same für das Erbe bewahrt werden soll.

Wenn Gott das nicht getan, so bestände keine Gewissheit darüber, dass die Linie des Glaubens erhalten werden würde. Petrus wendet sich an die, die mit den Aposteln einen gleich kostbaren Glauben empfangen hatten, und sagt, dass dies „durch die Gerechtigkeit unseres Gottes und Heilandes Jesu Christi“ geschehen sei (2. Pet. 1, 1).

Es ist für Gott eine Angelegenheit der Gerechtigkeit, jenen heiligen Samen zu bewahren, wo das Erbe angetreten wird. Gegenwärtig geschieht dies im himmlischen Samen, doch derselbe Grundsatz des Glaubens, der jetzt Heilige zur himmlischen Segnung bringt, wird sie an einem anderen Tage zur irdischen Segnung führen.

Abram ist der „große Vater“ des irdischen Samens, der die irdische Segnung empfängt, und auch des himmlischen Samens für die himmlische Segnung.

Dann ist sehr wichtig zu sehen, dass sowie der Same des Glaubens vor unser Auge tritt, uns auch der Grundsatz klar vorgestellt wird, auf dem er Gerechtigkeit erlangt. Solche hätten keinen Anteil am göttlichen Erbe haben können, wenn sie keine Gerechtigkeit gehabt hätten. Und hier sehen wir den großen Grundsatz, auf dem sie ihnen zugerechnet wird. „Und er glaubte Jehova; und er rechnete es ihm zur Gerechtigkeit“ (V. 6). Es gibt keinen wichtigeren Grundsatz als diesen.

Den Menschen mag das ein törichter Grundsatz scheinen, doch es ist Gottes Grundsatz. Die Menschen spotten darüber, auf eine solche Weise Gerechtigkeit zu erlangen, aber trotz alledem ist es der Weg, auf dem der ganze Same Gerechtigkeit erlangt. Ein Mensch glaubt Gott, und Gott rechnet es ihm zur Gerechtigkeit. Ein solcher hat seinen rechten Platz vor Gott als ein schuldiger Sünder eingenommen und hat Gott Seinen wahren Platz als Rechtfertiger gegeben. Er steht nun wirklich in rechten Beziehungen zu Gott, aber nicht durch irgendwelche eigenen Werke, sondern durch Glauben.

Seine Seele ist, ihren wahren Zustand und ihre Not erkennend, in Berührung mit dem gekommen, was Gott in der Glückseligkeit vollkommener Gnade ist, die den Gottlosen aufgrund der Erlösung rechtfertigt. Er hat es mit Gott zu tun, er glaubt Gott, der Jesum unserer Übertretungen wegen dahingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt hat (Röm. 4, 25). Sein Glaube wird ihm als Gerechtigkeit zugerechnet.

Die Schwierigkeit bei vielen ist, dass sie nie ihre Ungerechtigkeit in der Gegenwart Gottes gelernt haben und sich bemühen, ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten. Was wir hier finden, ist jedoch, wie Gott dem Menschen Gerechtigkeit bringt.

Abram hatte nur das schlichte Wort Gottes, nur die fünf Worte: „Also wird dein Same sein!“ (V. 5) Wir dagegen haben weit mehr: Gott redet zu uns von dem wunderbaren Werke am Kreuze und von der wunderbaren Person Dessen, der dieses Werk vollbrachte, und davon, dass Er Ihn aus den Toten auferweckte. Wir haben allen Grund, Gott zu glauben!

Das Evangelium gelangt zu jeder Seele, die es als ein Wort unmittelbar von Gott vernimmt. Auf diesem Grundsatze wird der ganze Same des Glaubens gerechtfertigt und hat Gerechtigkeit, und dies nicht aus Werken, sondern aus Glauben.

Das Erste, was Gott Adam und Eva als gefallenen Sündern gab, war, ihnen dem Bilde nach Gerechtigkeit zu geben: Er kleidete sie mit Fellen.

Allein ein Volk, das die Gerechtigkeit des Glaubens besaß, konnte erben. Wir haben Gerechtigkeit im Blick darauf, dass wir den Geist haben. Es ist sehr lehrreich zu sehen, dass sobald vom Samen des Glaubens die Rede ist, auch der Grundsatz klar ausgesprochen wird, nach welchem ihm Gerechtigkeit zugerechnet wird.

Dann erhebt Abram eine andere Frage: „woran soll ich erkennen...?“ Es wird eine Übung, wie Gott das alles zustande bringt. Und Gott erschließt einen Weg, auf dem das Erbe kommen wird und besessen werden wird. Beides kommt aufgrund des Todes Christi zustande, und damit die Erben sich im Einklange mit jenem Tode befinden, haben sie notwendig, durch Zucht zu gehen.

Vers 12 zeigt die tiefe Übung, die auf Seiten des Menschen erforderlich ist: Wenn der Tod Christi nicht wäre, würde ich von jeder Segnung ausgeschlossen sein und unter dem Zorne Gottes stehen. Jede Seele, die das erfasst, muss darüber sehr geübt werden.

Es gibt keinen Heiligen, der nicht durch etwas Übung gegangen ist, und das Ziel ist dabei, uns in Einklang mit dem Tode Christi zu bringen, damit wir in sittlicher Hinsicht für das Erbe passend werden. Gott will uns in unserer Gesinnung in Übereinstimmung mit dem Tode Christi bringen, und wenn Er dieses noch nicht bei uns erreicht hat, ist Er auch noch nicht mit uns fertig. Manche kommen erst auf dem Sterbebette dahin.

Gott als ein rauchender Ofen und eine Feuerflamme - der den Bund schließende Gott - schreitet durch die geteilte Opferstücke, als ob Er damit sagen wollte: Das ist mein Weg.

Abram hatte gefragt: „woran soll ich erkennen...?“ Gott antwortet gleichsam: An diesem Wege, am Tode Christi; und der ganze Same muss in Übereinstimmung mit meinem Wege gebracht werden.

Vers 9 und 10 enthält offenbar eine Darstellung des Todes Christi. Alles sollte aufgrund dieses Todes zustande kommen. Gott wird alle Seine Verheißungen erfüllen und das Erbteil des Glaubens aufgrund dieses kostbaren Todes herbeiführen.

Das geschah nicht durch irgend etwas Gutes oder irgendwelche Werke auf Seiten Abrams oder des Samens, aber ohne tiefe Übungen auf ihrer Seite wird es nicht zustande kommen. Denn es ist nötig, dass Gott Sein Volk züchtigt und sie durch den Feuerofen führt, damit sie in Übereinstimmung mit dem gebracht werden, was die Grundlage ihrer Segnung ist, nämlich der Tod Christi.

Hebräer 12 steht im Einklang mit diesem Kapitel. Der letzte Vers davon mag eine Anspielung auf das sein, was wir hier haben. Daselbst heißt es, dass unser Gott ein verzehrendes Feuer ist.

Der Tod Christi wird im Bilde als der Weg betrachtet, auf dem Gott Seinen Bund durchführt, Seine Verheißungen erfüllt und die Erben in das Erbteil einführt.

Wenn Gott das aber nur durch den Tod tun kann, so hat der Glaube durch tiefe Übungen zu gehen, um die Notwendigkeit dessen in sich aufzunehmen. Deshalb fiel ein Schrecken und eine große Finsternis auf Abram, und er lernte darin die tiefe Übung kennen, durch die allein das Erbe besessen werden konnte.

Die sich herabstürzenden Raubvögel zeigen das Bemühen des Teufels, der Bedeutung des Todes Christi Abbruch zu tun. Er sucht uns ihn immer auf die eine oder andere Weise zu rauben. Der Glaube treibt ihn fort. Du darfst nicht zugeben, dass deiner Seele die Bedeutung des Todes Christ geraubt werde.

In diesen Tagen - es sind schreckliche Tage - finden wir Leute auf sogenannten christlichen Kanzeln, die anstatt über all ihren Stolz Verachtung auszuschütten, wie ein altes Lied sagt, Verachtung über den Tod Christi dadurch ausgießen, dass sie dessen wahre Bedeutung und seinen Wert gänzlich wegnehmen. Diese sind Raubvögel, und der Mann des Glaubens muss deshalb allezeit wachen und sie hinwegscheuchen.

Gott sagt dem Abram alles, wohindurch der Same zu gehen hat. Sie sollten 400 Jahre Knechtschaft erleben. Keiner von uns würde wissen, was Freiheit ist, wenn er keine Knechtschaft kennengelernt hätte.

In den Übungen des Volkes Gottes in Ägypten wird uns die Knechtschaft der Sünde, der Welt und Satans dargestellt, und was das bedeutet, hat der ganze Same irgendwie zu lernen, damit er Gottes Errettung und Befreiung schätzen lernt. Er muss auch lernen, wie die Welt und das Fleisch allem, was von Gott ist, entgegen ist, und welchen Schwierigkeiten wir in dieser Hinsicht ins Auge zu schauen haben. Und außerdem haben wir noch die Trübsale und den Kummer, die einer seufzenden Schöpfung angehören.

Doch Gott dient das alles zur Läuterung des Samens des Glaubens. Die Schrift enthält viele Hinweise auf die Läuterungsverfahren, denen Gott Sein Volk aussetzt. Er sagt in Jes. 48, 10; „ich habe dich auserwählt im Schmelzofen des Elends“ (andere Lesart). Gott wird hier als ein rauchender Ofen, als ein Läuterer Seines Volkes gesehen, und Er läutert der Heiligkeit gemäß, die im Tode Christi offenbar wurde.

Was Er am Kreuze richtete, davon muss Er Sein Volk im Schmelztiegel läutern, damit nichts bleibt, was unpassend für das Erbe ist. Hebräer 12 zeigt die Notwendigkeit der Zucht, damit die Söhne der Heiligkeit Gottes teilhaftig werden. Wenn Gott die Erben nur durch den Tod Christi in den Besitz des Erbes bringen konnte, so musste der Same jenem Tod entsprechend gestaltet werden. Und das ist das Geheimnis der Übungen, durch die Gott Sein Volk führt.

Die Feuerflamme redet dann davon, dass Gott Sein Volk leitet, obschon Er es prüft; Er lässt Sein Volk, was Seine Leitung und ihren Pfad anlangt, nie im Stiche. „Den Aufrichtigen geht Licht auf in der Finsternis“ (Ps. 112, 4). Gott handelt mit uns nur als mit Söhnen (Hebr. 12, 7) und lässt uns wissen, was Sein Ziel auf Seinen Wegen mit uns ist. Wir gehen durch sie im Lichte Seiner erkannten Liebe und des Vorsatzes Seiner Liebe.

Ein Mensch nimmt es bei seinem Sohne ernst, weil er ihn für das Erbe passend sehen möchte, das er einmal anzutreten hat. Seine ganze Erziehung geschieht im Blick darauf. Und so verfährt auch Gott bei Seinem Volke, im Blick auf das Erbe.

Mal. 3, 3 und 4 ist sehr schön, dort heißt es: „Und er wird sitzen und das Silber schmelzen und reinigen; und er wird die Kinder Levi reinigen und sie läutern, wie das Gold und wie das Silber, so dass sie Opfergaben dem Jehova darbringen werden in Gerechtigkeit. Dann wird die Opfergabe Judas und Jerusalems Jehova angenehm sein, wie in den Tagen vor alters und wie in den Jahren der Vorzeit“. Da sehen wir den eigentlichen Samen.

In Sach. 13, 9 sagt Gott: „Und ich werde den dritten Teil in das Feuer bringen, und ich werde sie läutern, wie man das Silber läutert, und sie prüfen, wie man das Gold prüft. Es wird meinen Namen anrufen, und ich werde ihm antworten; ich werde sagen: Es ist mein Volk; und es wird sagen: Jehova ist mein Gott“. Dann ist der Same in sittlicher Hinsicht für das Erbe passend, und das ist die Folge seiner Läuterung im Schmelzofen.

Am Ende des Kapitels wird Abram im Blick auf das Erbe eine große Gebietserweiterung zuteil. Gott hatte ihm zuvor gesagt: „das ganze Land, das du siehst, dir will ich es geben und deinem Samen auf ewig“ (Kap. 13, 15). Abram hatte jedoch dessen Größe nicht gesehen. Hier in Vers 18 ist es das Land, „vom Strome Ägyptens bis an den großen Strom, den Strom Phrath“.

Die Zucht, die für das Erbe passend macht, sichert uns eine große Gebietserweiterung desselben. Ich darf wohl annehmen, dass du Leute kennengelernt hast, die im Schmelzofen waren und dessen Hitze fühlten, die aber danach sagen konnten: Ich möchte um keinen Preis ohne diese Erfahrungen sein. Sie haben dadurch etwas erlangt, was dem Ende unseres Kapitels entspricht, einen weit größeren Überblick über das Erbe.

Außerdem gibt die Züchtigung noch „die friedsame Frucht der Gerechtigkeit“ (Heb. 12, 11). Die Folge ist ein Volk, das in Gerechtigkeit wandelt, so dass es sittlich für das Erbe passend ist. Es ist dadurch der Heiligkeit Gottes teilhaftig geworden (Heb. 12, 10).

Philipper 3 zeigt uns einen Mann, der im Schmelzofen gewesen und geläutert worden ist. Seine Freude ist in Christo Jesu (V. 3). Vor ihm steht der „Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christo Jesu“ (V. 14). Da sehen wir, wie weithin sich das Erbe erstreckt.