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MALEACHI 3.16

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Es sei bemerkt, Dass die Äusserungen des Königs der Braut gegenüber in diesem Buche meist im Blick darauf geschehen, Dass sie etwas Bestimmtes tun soll. Er sagt ihr, war sie in Seinen Augen ist, damit sie sich im Ein klang mit

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1. Mose

1. Mose Kapitel 16

Ein Überblick über das 1. Buch Mose

Hauptgedanken aus Wortbetrachtungen mit Charles Andrew Coates

Kapitel 16

Wenn Abram die Unterweisung des Kapitels 15 wirklich in sich aufgenommen hätte, so wäre er vor dem Wege bewahrt worden, den er in diesem Kapitel einschlug. In Kapitel 15 war ihm gelehrt worden, dass Gott die Quelle von allem war, Er hatte gesagt: „ich bin dir ein Schild, dein sehr großer Lohn“ (V. 1).

Gott hatte ihm im Bilde gezeigt, dass der wahre Same ein himmlischer sein würde, indem er seinen Blick gen Himmel richtete, hatte Er gesagt: „Also wird dein Same sein!“ (V. 5). Das hätte Abram jeden Gedanken nehmen sollen, dass ein Same nach dem Fleische die Verheißungen ererben könnte. Gott hatte ihm auch im Bilde gezeigt, dass Er das Erbe sichern, und dass es der Same aufgrund des Todes Christi besitzen werde. Auch das setzt den Menschen beiseite. Nun kam die Probe, inwieweit das Licht in seiner Seele gewirkt hatte.

In diesem Kapitel wird betont, wie wichtig es ist, die rechte Art Mutter zu haben. Das vorhergehende Kapitel zeigt die Übung des „großen Vaters“ des wahren Samens halber. Doch in diesem Kapitel kommen wir zu den Übungen über die rechtartige Mutter.

Der Apostel wendet uns gegenüber diesen Gedanken im Briefe an die Galater an. Er zeigt, dass Hagar im Bilde das Gesetz darstellt, sie ist eine Magd. Die Erben - der wahre Same - müssen freigeboren sein. Hagar bedeutet „Flucht“. Sie stellt eine Ordnung dar, die verschwinden muss, die nicht zu dem führt, was zum Wohlgefallen Gottes ist. „Stoße hinaus die Magd“ (Gal. 4, 30); „er nimmt das Erste weg, auf dass er das Zweite aufrichte“ (Heb. 10, 9). Christus hat die ganze Ordnung, von der Hagar ein Bild ist, abgeschafft.

In diesem Kapitel werden deutliche Schritte unternommen, den Samen auf einem falschen Wege zu erlangen, nicht von der rechtartigen Mutter. Zugleich können wir auch sehen, dass dies eine Frucht der Verfehlung Abrams in Kapitel 12 war: er hatte eine ägyptische Magd in seinem Haushalt.

Wenn einmal etwas von der Welt Eingang bei uns gefunden, so ist es nicht leicht, davon frei zu werden, und wir laufen immer Gefahr, angesichts von Schwierigkeiten darauf zurückzukommen, um das, wonach wir verlangen, zustande zu bringen.

Nach Gottes Gedanken sollte der Same freigeboren sein. Ihm Angehörende konnten nicht Kinder einer Magd sein, sie mussten von einer geeigneten Mutter empfangen, geboren und unter deren Einfluss, d.h. unter himmlischer Gnade, auferzogen sein. Der wahre Same musste in der vollkommenen Freiheit der Gnade stehen. Keine Ägypterin, keine Magd, konnte Söhne in der Freiheit himmlischer Gnade auferziehen.

„Hagar ist der Berg Sinai in Arabien, entspricht aber dem jetzigen Jerusalem, denn sie ist mit ihren Kinder in Knechtschaft“ (Gal. 4, 25). Was von der Welt, was gesetzlich ist, und was zur Knechtschaft gebiert, gehört alles zusammen.

Die Welt im Galaterbrief ist die Welt in religiöser Hinsicht, und nicht in ihrer unheiligen und gottlosen Gestalt, sondern eine Welt, die Religiosität und Gesetzlichkeit kennzeichnen. Alles das aber läuft auf Knechtschaft hinaus. Die Abkehr der Galater ist genau das, was Gott uns im Bilde in 1. Mose 16 sehen lässt. Es ist der Versuch, auf weltlichem und gesetzlichem Wege Erben der Gunst und Segnung Gottes zu erlangen. Es ist der Versuch, so etwas dem Fleische nach zustande zu bringen. Es ist die Linie Hagars, nicht die der Gnade oder des Glaubens.

Der Wille Gottes ist, einen Samen in der Freiheit himmlischer Gnade, d.h. wahre Kinder des Jerusalems droben zu haben. Wir sollten alle über die Notwendigkeit einer guten Mutter geübt sein. Eine Magd kann nie einen freien Sohn haben. Das jetzige Jerusalem ist mit ihren Kinder in Knechtschaft.

Der Grundsatz, den Hagar darstellt, ist, dass etwas in Verbindung mit dem Menschen nach dem Fleische zustande gebracht werden kann, was nach dem Wohlgefallen Gottes ist. Darin haben wir den Gedanken, dass das Fleisch wohlerzogen und geschult, schließlich die Verheißungen ererben kann.

Es ist auffallend, dass Abram auf einen solchen Pfad geraten konnte. Das lehrt uns, wozu ein wahrer Gläubiger alles fähig ist. Es zeigt, wie bald der Gedanken Wurzel fasst, etwas mittels des Fleisches zu erreichen.

Die Galater waren wahre Gläubige, sie hatten den Geist. Und doch stellten sie sich unter das Gesetz und ließen sich beschneiden, um des Ansehens im Fleische Willen. Denken wir an die Kinder Israel! Alle ihre Übungen in Ägypten und während der ersten Tage der Wüstenreise sollten ihnen lehren, dass Gnade die einzige Quelle der Segnung war. Am Roten Meere und in den ersten Wüstentagen danach handelte Gott auf allen Seinen Wegen mit ihnen in Gnade. Er zeigte ihnen deutlich, dass sie auf dem Wege der Gnade zur Segnung gelangen sollten; und doch, wie bereit waren sie, sich von diesem Wege abzuwenden und Verantwortlichkeit im Fleische auf sich zu nehmen.

Der Stolz des Menschen achtet die Gnade gering. Das Wesen des Gesetzes gibt jenem Stolze Raum, und das tritt uns in Hagar entgegen. Die Mutter stellt eine Ordnung dar, unter der man auferzogen wird. Wahre Gläubige können sehr leicht unter den Einfluss einer unrechten Mutter kommen. Etwas vom Fleische zu benutzen, macht etwas aus mir. Aber das alles führt am Ende zur Knechtschaft. Irgendetwas, was ich mit mir selbst verbinden und dessen ich mich dem Fleische nach rühmen kann, ist ein bisschen Ismael.

Sarai war ein freigeborenes Weib, und alles, was der Verheißung nach ist, muss freigeboren sein. Der Same muss in der Freiheit himmlischer Gnade stehen. Die gesetzliche Ordnung hat nie einen Samen empfangen oder gebären oder auferziehen können, der die Verheißungen ererben konnte.

Es gibt uns also dieses Kapitel ein Bild vom Kommen des Gesetzes und davon, dass alles auf den Boden dessen gestellt wird, was der Mensch im Fleische vor Gott sein konnte. Es zeigt uns die Unmöglichkeit, dass der Same dem Fleische nach kommen konnte.

Kapitel 15 hätte Abram lehren sollen, dass alles von Gottes Seite kommen, und dass Gerechtigkeit auf dem Grundsatz des Todes bestehen musste, denn der Tod setzt in Wahrheit alles beiseite, was der Mensch im Fleische ist. Aber das zu lernen, ist eine schwere Aufgabe für den Menschen.

Wenn wir unter den Einfluss des Jerusalems droben kommen, so machen wir viel aus Gott. Wir verherrlichen Seine Gnade und denken nicht an uns selbst, außer als Gegenstände der Gnade. Könntest du den Herrn Jesum Christum, den verherrlichten Menschen im Himmel, verbessern? Könntest du Ihm etwas hinzufügen? Gott wünscht, dass du dich in dem Bewusstsein dessen nährst, dass dir alles, was uns in dem verherrlichten Menschen im Himmel erstrahlt, die Gnade kundtut, die für dich da ist. Er ist der Maßstab der wahren Gnade Gottes, und in dem Maße, wie du dies erfasst, bist du in Freiheit und wirst von der Knechtschaft frei. Die ganze Ordnung himmlischer Gnade erfüllt Christus, der Sohn Gottes.

Hagar entspricht dem Jerusalem unten, es ist mit seinen Kindern in Knechtschaft. Man kann sich nicht unter den Kindern Gottes bewegen, ohne zu finden, dass bei vielen ein gut Teil Knechtschaft ist. Sie sind nicht frei, stehen nicht im Geiste der Sohnschaft.

Man sagt, dass alle bedeutenden Männer hervorragende Mütter gehabt haben, und dass sie ihre Größe der Wesensart ihrer Mutter verdanken. Das ist auch in göttlicher Hinsicht wahr.

Wenn ich unter gesetzlichem Einfluss stehe, werde ich gesetzlich und gerate unter Knechtschaft, und führe auch andere zur Knechtschaft. Eine gesetzliche Person möchte alle anderen gesetzlich machen. Zweifellos hielten sich die Galater für wunderbare Leute, aber man sah nichts davon. Die Richtung, in der sie sich bewegten, führte dahin, einander zu beißen und zu fressen (Gal. 5, 15). Hagar kann nur, wie der Engel sagt, einen „Wildeselmenschen“ hervorbringen (V. 12).

Die Einflüsse des himmlischen Jerusalems machen sich jetzt in unseren Seelen geltend, wenn wir unter die Macht und Unterweisung der Gnade kommen. Alles, was gestaltend wirkt, kommt durch das Evangelium zu uns, aber wir müssen unsere Herzen durch den Geist seinem Einflusse hingeben. Die Einflüsse der Gnade wirken durch den Dienst des neuen Bundes auf uns, durch den Dienst alles dessen, was der Ausfluss der Liebe Gottes ist.

Die Entfaltung dessen, was Gott für uns ist, Seine unvergleichliche Liebe auf Golgatha, die nun in Millionen Herzen durch den Geist ausgegossen ist, damit Er eine Antwort in unseren Herzen in freien Zuneigungen und im Geiste der Sohnschaft finde - alles das ist der Einfluss des Jerusalems droben. Dann können wir einander durch Liebe dienen (Gal. 5, 13). Wie schön ist das! Den Heiligen wird gedient, weil eine kraftvolle Quelle der Liebe vorhanden ist, die im Dienste ihren Ausdruck finden muss.

Paulus sagte zu den Galatern: „Meine Kindlein, um die ich abermals Geburtswehen habe, bis Christus in euch gestaltet worden ist“ (Gal. 4, 19). Er hatte solche bei ihrer Bekehrung, und nun wiederum, damit Christus in ihnen gestaltet werde. Das ist der wahre Geist einer Mutter.

Dieses Kapitel hat es damit zu tun, wie wichtig eine rechtartige Mutter ist. In dem Maße, wie Christus uns im Dienste gebracht wird, kommen wir in den Segen davon.

Der 12. Vers unseres Kapitels zeigt den Geist des einander Beißens und Fressens. Das Fleisch ist ein „Wildeselmensch“, es ist nicht unterwürfig. Ismael und alle seine Nachkommen stellen den Samen nach dem Fleische dar. Mit dem Fleische ist Stolz und Gesetzlichkeit in Verbindung, Hagar verachtete Sarai (V. 4). Der Stolz des Fleisches verachtet alle Einflüsse der Gnade.

Mit Hagar persönlich wird in göttlicher Güte und Gnade gehandelt. Wer in Verbindung mit dem kommt, was von Gott ist, kommt mit der Güte Gottes in Berührung, sogar wenn er noch unbekehrt ist. Hagar wurde später ausgetrieben (Kap. 21, 10), Sarah wollte sie nicht haben. Paulus tat das den Galatern gegenüber, er wollte Hagar nicht dulden. Der Geist der Gnade kann Gesetzliches und das, was dem Menschen im Fleische einen Platz gibt, nicht dulden.

Aber auch als Ausgetriebene wird sie der Gegenstand göttlicher Fürsorge. Sogar für sie gibt es eine Quelle in der Wüste (Kap. 21, 10).

Die Art, wie für Ismael und Hagar gesorgt wird, stellt uns die Gnade wunderbar vor Augen. Das erinnert an den älteren Bruder im Gleichnis vom verlorenen Sohn. Er hatte denselben stolzen Geist wie Ismael. Doch der Vater ging hinaus und drang in ihn, hereinzukommen. Ein alter Bruder pflegte zu sagen, dass dem älteren Bruder im Gleichnis mehr Gnade erwiesen wurde als dem verlorenen Sohn!

Wir sehen hier, wie Hagar und Ismael eine wunderbare Gnade entgegengebracht wurde, obschon ganz deutlich auf die wahre Wesensart des Samens nach dem Fleische hingewiesen wird. Ismael bedeutet „Gott hört“. Damit wird der Schlüssel zur Segnung Hagars Händen übergeben.

Berührt es unser Herz nicht, dass der Engel sagt: „Kehre zu deiner Herrin zurück und demütige dich unter ihre Hände“? (V. 9) Sie hatte Gelegenheit, sich zu unterwerfen. Die große Schwierigkeit bei dem Juden war, dass er sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterwerfen wollte. Ismaels Name war „Gott hört“. Gott wollte auf den Schrei der Not und Bedrängnis jedes Menschen hören. Auf diese Weise kam das Evangelium der Hagar nahe, und so konnte auch Israel nach dem Fleische auf allen seinen Wegen wissen, dass Gott auf ihren Notschrei hörte. Ihre Wesensart kommt hier ans Licht, sie waren Wildeselmenschen, d.h. ununterjochbar. Israel zeigte nie einen gebrochenen Geist. Es war ungebrochenes Fleisch, das seine Hand gegen alle erhob, und wider das sich die Hand aller erhob. Paulus sagte, dass sie „Gott nicht gefallen und allen Menschen entgegen sind“ (1. Thess. 2, 15). Und so ist auch die Hand aller gegen die Juden - religiöser Stolz ruft immer die Feindschaft anderer hervor. Doch sogar der Same nach dem Fleische ist bei all seinem Stolze immer noch ein Gegenstand der Gnade. Da sie in Verbindung mit Abram, dem Inhaber der Verheißung stehen, nimmt Gott Anteil an ihnen.

In Römer 11, 28 lesen wir, dass sie um der Väter willen Geliebte sind. Gott erwies Hagar Gutes, ihrer Verbindung mit Abram wegen. Und so erweist Gott auch heute noch dem Juden Teilnahme, trotz seiner Feindschaft gegen das Evangelium; er wird um der Väter willen geliebt.

Ich denke, wir sehen in diesem Teile des Kapitels ein Bild davon, wie der Same nach dem Fleische in seiner Ungebrochenheit und seinem Übermut gegen alle - „allen Menschen entgegen“ - von Gott bewahrt wird, und die Folge wird sein, dass er alle gegen sich haben wird. Und dennoch gehört ihm die ganze Zeit hindurch gleichsam der Schlüssel der Segnung, wenn er irgendwie ein Bedürfnis nach ihr hat. „Gott hört“ - welch ein wunderbarer Schlüssel der Segnung! Gott tut sich Hagar in Gnade kund, und sie nannte den Namen Jehovas: „Du bist der Gott, der sich offenbart!“ (V. 13).

Das läuft darauf hinaus, dass Gott immer, trotz allem, was der Mensch sein mag, das ist und das gewesen ist, was Er ist. Wie ununterjochbar und halsstarrig auch der Mensch sei, Gott ist die Quelle der Segnung. Er kann nur sein, was Er ist.

In der Nähe dieses Brunnens hielt sich der Same nach dem Fleische in all seinen Irrwegen auf; jeder Strahl Lichts, den Gott über Sich Selbst im Alten Testament gab, war eben ein Schimmer von Gnade.

In unserer Schriftstelle haben wir eine schöne Kundgebung der Gnade. Gott tut Sich im Alten Testament kund. Er war allezeit der Gott, Dessen großer Gegenstand es war, Sich zu offenbaren. Beer-Lachai-Roi ist der „Brunnen des Lebendigen, der sich schauen lässt“ (d.i. die Bedeutung des Namens). In diesem Namen liegt viel mehr als in der Lesart: „Du bist der Gott, der mich sieht!“ (V. 13). Es handelt sich hier nicht darum, dass Gott mich sieht, obschon dieses Schriftwort die Gewissen vieler erreicht hat. Es sollte vielmehr heißen: „Du bist der Gott, der sich offenbart!“ Der Gegenstand ist nicht, dass Gott mich sieht, obwohl das natürlich wahr ist, sondern dass ich Ihn sehe.

Wenn Gott Sich offenbart, muss es in Gnade sein. Er ist der Gott aller Gnade und war es allezeit. Und was Gott ist, kennzeichnet immer den Weg, auf dem Er den Menschen segnet. Wie voll ist sogar das Gesetz von Christo! Welche zahllosen Strahlen Lichts über Gott und Christum enthält es. Sogar der Bund, der vom Sinai kam, enthält viele kostbare Andeutungen der Gnade, und vieles, was der Glaube als ein Zeichen der Segensnatur Gottes ergreifen konnte.

All diese Fingerzeige im Alten Testament waren eine Quelle des Segens für den widerspenstigen und ununterwürfigen Menschen. Wenn es heißt: „du sollst Jehova, deinen Gott, lieben“ (5. Mose 6, 5; 11, 1), so zeigt das Sein Wesen, das, woran Er Wohlgefallen hat.

Welch eine Offenbarung dessen, was Gott ist, ist das meinem Herzen! Gott ist Liebe, Er wünscht, dass ich Ihn liebe. Er würde Seine Geschöpfe nicht auffordern, Ihn zu lieben, wenn Er Selbst nicht Liebe wäre; und so enthält das Gesetz das Evangelium.

„Habe ich nicht auch hier geschaut“ (V. 13), geht prophetisch auf die Zeit, wo ganz Israel errettet werden wird und unter die lebendigmachende Kraft Gottes kommt. Die verdorrten Gebeine sollen leben (Hes. 37). Sie werden Gott in all Seiner Liebe sehen. Das ununterwürfiges Herz von Stein, das sie Ismael, dem Wildeselmenschen, gleichmachte, wird ein fleischernes Herz werden; sie werden unter eine neue Mutter kommen.

Israel wird schließlich unter den Einfluss der Gnade kommen. Der ältere Bruder wird hereinkommen - der Vater wird hinausgehen und in ihn dringen. Dem verlorenen Sohne hat er das himmlische Teil gegeben, aber das irdische Teil ist noch übrig, und das wird dem älteren Bruder gegeben werden.

Gott sorgt immer dafür, dass ein Brunnen da ist. Es hat in der Verwaltung oder Haushaltung Gottes immer genug gegeben, Gott kundzutun. Im Gesetz, das der Mensch dazu benutzt, Gott auszuschließen und seine eigene Gerechtigkeit aufzurichten, gibt es genug, ihn zu erretten.

Jeden Sonntag hören wir in der Christenheit Worte, die den Menschen zum Leben und zur Segnung sein können; der Brunnen ist ihnen nahe. Solche, die zur Kirche oder Kapelle gehen, sagen fortwährend Worte, die den Menschen zum Segen sein können. Der Schlüssel ist in ihren Händen, wenn sie ihn nur gebrauchen wollen. Das zeigt die wunderbare Wesensart Gottes in Seiner Gnade.

Abram war in diesem Kapitel vom Wege abgekommen. Er war von dem Wege abgekommen, auf dem Gott den Samen bringen wollte. Gott wollte ihn von Seiner Seite aus und auf Seine eigene Weise aufgrund der Verheißung geben. Abram hatte zu lernen, dass das, was vom Fleische war, untauglich ist, und dass alles in Verbindung mit dem Fleische beiseitegesetzt werden musste.

Und dann erfüllte Gott alle Seine Verheißungen in Christo - Isaak kam.