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MALEACHI 3.16

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Ein Überblick über das 1. Buch Mose

Hauptgedanken aus Wortbetrachtungen mit Charles Andrew Coates

Kapitel 5

In diesem Kapitel haben wir die Linie, in der das göttliche Licht und Zeugnis zu finden sind; Kains Nachkommen werden hier überhaupt nicht beachtet.

Keiner der hier genannten Männer starb, bevor er nicht sein

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1. Mose

1. Mose Kapitel 17

Ein Überblick über das 1. Buch Mose

Hauptgedanken aus Wortbetrachtungen mit Charles Andrew Coates

Kapitel 17

Wenn ein Same des Glaubens die Verheißungen ererben soll, so muss er durch Gottes Macht kommen. Das Gesetz und das Fleisch nützen nichts.

Dieses Kapitel beginnt: „Ich bin Gott, der Allmächtige“ - Er kann alles tun, und muss es auch tun. Keine Schritte, keine Tätigkeit der Natur können da etwas erreichen. Alles, was für Gott ist, muss durch Seine allmächtige Kraft bewirkt werden.

Wenn wir in diesem Bewusstsein vor Ihm wandeln, werden wir vollkommen sein. Wir werden unter den Segen Seines Bundes kommen und geistlich gefördert werden, und sind bereit, die Beschneidung anzunehmen, d.h. wir haben kein Vertrauen auf das Fleisch.

Die religiöse Welt ist voller Hagar- und Ismael-Grundsätze. Man glaubt, dass uns das Fleisch und das Gesetz Segnungen zu sichern vermögen. Doch alles das muss beiseitegesetzt werden. Gott kann und muss es alles tun, wenn ein wahrer Same da sein soll, der Seine Verheißungen ererbt.

In einem alten Liede heißt es: „Ganz Dein muss auch das Werk der Gnade bleiben, begonnen, durchgeführt durch Deine Macht“. Das ist die Lehre dieses Kapitels. Das ganze Werk der göttlichen Gnade muss von Gott aus geschehen.

Wenn wir im Bewusstsein dessen vor Gott wandeln, so sind wir vollkommen. Dann denken wir nicht daran, etwas von der Natur, dem Fleische oder Gesetz zu erwarten. Dann muss alles von Gott kommen.

In Kapitel 24 sagt Abraham: „Jehova, vor dessen Angesicht ich gewandelt habe“ (V. 40). Jakob aber musste sagen: „Der Gott, vor dessen Angesicht meine Väter ... gewandelt haben“ und „der Gott, der mich geweidet hat“! (Kap. 48, 15) Abraham und Isaak wandelten vor Gott, aber Jakob konnte nur sagen, dass Er ihn geweidet und für ihn gesorgt habe. Jakob war unvollkommen, weil er immer am Plänemachen und dabei war, sie auszuführen, um Gottes Ziel zu erreichen. Zuletzt aber lernte er, dass das ganze Werk Gottes sein musste.

Gott möchte unser aller Seelen zur Vollkommenheit führen. Gott muss beginnen und vollenden. Wenn wir lernen, dass Gott der allmächtige Gott ist, dass Er alles tun kann und auch tun muss, vom ersten bis zum letzten, dann willigen wir ein, dass das Fleisch mit all seinen darauf gesetzten Hoffnungen abgeschnitten wird.

Wenn wir vor Gott wandeln, sind alle Bedingungen zur Vollkommenheit gegeben. Gott sagt gleichsam: Wandle vor mir, in dem Bewusstsein dessen, was meine Macht tun kann und auch tun wird, und alles wird recht stehen.

In diesem Kapitel finden wir zum mindesten zehn „Ich will“, die den zehn „Du sollst“ des Gesetzes gegenüberstehen. Es ist sehr schön, zu sehen, wie Gott um dem bemüht ist, der Ihm glaubte. Er sagt: „ich will meinen Bund setzen zwischen mir und dir“ (V. 2), und richtete so ein bestimmtes Band zwischen Sich und Abram auf, im Blick auf das große Ziel, das er zustande bringen wollte.

Und in Verbindung damit gab Gott ihm einen neuen Namen. Das ist eine göttliche Ehrung. Es bedeutet eine geistliche Würde, wenn Gott einen neuen Namen gibt. Es gleicht dem, wenn ein König jemand in den Adels- oder Grafenstand erhebt. Gott hat ein Recht, jemand zu adeln; und so wendet Er Sich Abram zu und lässt ihm eine größere Ehre widerfahren.

Abram heißt „großer“ oder „hoher Vater“, und das stellt das dar, was er persönlich als Haupt der Familie des Glaubens war. Doch im Namen Abraham tritt uns die Größe der Familie entgegen, das bedeutet „Vater einer Menge“, und er sollte nicht nur Vater einer Menge Einzelner, sondern auch einer Menge Nationen werden.

Gott wollte den Samen des Glaubens mehren. Er tut hier die ausgedehnten und gewaltigen Folgen des Grundsatzes des Glaubens und der Verheißung kund. Die Wirkung auf Abraham war, dass er auf sein Angesicht fiel. Diese Haltung kennzeichnet dieses Kapitel; er fiel zweimal auf sein Angesicht, in Vers 3 und dann in Vers 17 in Verbindung mit dem, was Gott über Sara sagte.

Welch eine Freude muss es für Abraham gewesen sein, einen so großen Erfolg Gottes betrachten zu dürfen! Eine Menge Nationen und Könige sollten alle auf dem Grundsatz des Glaubens erstehen und so passend sein, die Verheißungen Gottes zu ererben! Nichts ist so fruchtbar wie der Grundsatz des Glaubens, er ist „außerordentlich fruchtbar“ (V. 6). Das ist der einzige Grundsatz, der etwas für Gott hervorbringt, weil er nur auf Dessen Macht rechnet.

Wir denken manchmal, dass die Erfolge Gottes beschränkter Art sind. Wir werden so leicht verengt in unserem Herzen. Aber dieses Kapitel ist geeignet, sie weit zu machen (2. Kor. 6, 11 u. 12).

Abraham sollte der Vater einer Menge von Nationen werden, Nationen und Könige sollten aus ihm hervorkommen. Das geht auf die Zeit, wo Nationen und Könige durch Glauben gekennzeichnet werden und imstande sind, die Verheißungen in Besitz zu nehmen und sie zur Herrlichkeit Gottes zu ererben.

In der Zwischenzeit befinden wir uns unter dem Samen Abrahams. Alle Heiligen während der Zeit, dass die Kirche hienieden ist, sind Kinder Abrahams. Das alles kommt durch Gottes allmächtige Kraft zustande.

Gott verpflichtete Sich nicht nur, den Samen hervorzubringen, sondern auch, ihn nie im Stiche zu lassen. „Und ich werde meinen Bund errichten zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir, nach ihren Geschlechtern, zu einem ewigen Bunde, um dir zum Gott zu sein und deinem Samen nach dir“ (V. 7). Das heißt, Gott sagte gleichsam: Ich werde den Samen des Glaubens nie verlassen, ich will ihnen immer ein Gott sein.

Gott hat Sich Selbst verpflichtet, Er ist einen Bund eingegangen. Ein Bund setzt zwei Parteien voraus. Gottes Seite davon war: Er verpflichtet Sich dem Menschen gegenüber und sagt, „ich will“. Er setzt sozusagen Seinen Namen darunter, so dass wir mit heiliger Ehrfurcht sagen können, Gott kann Sich nicht von dem zurückziehen, wozu Er Sich verpflichtet hat.

Dann tritt hier ans Licht, dass Abraham und sein Same nach ihm Gottes Bund durch die Beschneidung alles Männlichen zu halten hatten. Ihre Seite davon war: sie hatten den Bund zu halten, sonst würde dessen Segnung, was sie betrifft, unwirksam gemacht werden: „der unbeschnittene Männliche..., selbige Seele soll ausgerottet werden aus ihrem Volke; meinen Bund hat er gebrochen!“ (V. 14)

Wenn Gott Sich uns in Gnade und Macht verpflichtet hat, dann muss unsererseits der Bund der Beschneidung gehalten werden. Das ist ein Bild von der Beiseitesetzung des Fleisches, und diese ist unerlässlich. Wenn Gott es unternimmt, Sein Volk zu segnen und ihnen alles zu sein, im Blick darauf, dass Er alle Seine Gedanken zur Ausführung bringen will, so kann Er ihrerseits kein Vertrauen auf das Fleisch dulden, noch irgendwelche Zulassung der Tätigkeit des Fleisches. Sein Volk muss Seinen Bund halten und Sich Ihm durch Beschneidung zur Verfügung stellen. Das ist in geistlicher Hinsicht ebenso wahr für uns wie für Abraham.

Um die geistliche Bedeutung der Beschneidung zu sehen, ist es nötig, verschiedene Schriftstellen zu betrachten. Zuerst Römer 2, 28 u. 29: „nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch die äußerliche Beschneidung im Fleische ist Beschneidung: sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und Beschneidung ist die des Herzens, im Geiste, nicht im Buchstaben; dessen Lob nicht von Menschen, sondern von Gott ist“. Das zeigt, dass eine wahre Beschneidung eine innere Sache ist. Sie ist etwas, was im Herzen und Geiste Platz greift. In Römer 4, 11 sehen wir dann einen weiteren Schritt: „Und er empfing das Zeichen der Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er in der Vorhaut hatte“. Hier wird die Beschneidung als ein Siegel betrachtet. Abraham empfing die Gerechtigkeit aus Glauben in Kapitel 15, und deren Siegel in Kapitel 17.

Ich denke, das weist auf die Gabe des Geistes hin, durch den das Fleisch beiseitegesetzt werden kann. Der Geist ist das Siegel der Gerechtigkeit aus Glauben, und ich denke, dass die Beschneidung andeutet, dass zur Beiseitesetzung des Fleisches in unserem Wandel der Geist in göttlicher Kraft kommt. Durch den Geist kommen wir zur Kraft Gottes, zur Kraft Dessen, der zu Abraham sagte: „Ich bin Gott, der Allmächtige“.

Wie wunderbar, dass uns der Geist als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens gegeben wird, damit wir Kraft hätten, das Fleisch beiseitezusetzen. Solange das Fleisch nicht beiseitegesetzt ist, haben wir kein Zeugnis davon, dass Gott hienieden ein Volk hat, und deshalb ist die Beschneidung unerlässlich. Die Seele, die sie von sich weist, wird ausgerottet, sie hat den Bund gebrochen. Gott geht nicht mit dem Fleische voran, und Er will auch nicht, dass Sein Volk das tut. Der Geist ist uns gegeben, damit wir nicht im Fleische wandeln, sondern auf unserem Pfade frei davon sind.

1. Mose 16 gleicht Römer 7, insofern auch dort das Bestreben vorhanden ist, einen göttlichen Samen mittels des Gesetzes und des Fleisches zu erlangen; doch dieser Same kommt durch Glauben und Auferstehungskraft. Der Geist wird uns als ein Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens gegeben, Er entspricht also der Beschneidung. Wir empfangen Ihn, um in unseren Wandel vom Fleische befreit zu sein. Und wenn es nicht beiseitegesetzt ist, so ist kein wahres Zeugnis davon vorhanden, dass wir in Bundesbeziehung zu Gott stehen. Was wir hier sehen, ist sozusagen unsere Seite des Bundes.

„Und Gott sprach zu Abraham: Und du, du sollst meinen Bund halten, du und dein Same nach dir, nach ihren Geschlechtern. Dies ist mein Bund, den ihr halten sollt...: alles Männliche werde bei euch beschnitten“ (V. 9 u. 10), und „der unbeschnittene Männliche, der am Fleische seiner Vorhaut nicht beschnitten wird, selbige Seele soll ausgerottet werden aus ihrem Volke; meinen Bund hat er gebrochen!“ (V. 14)

Das zeigt uns, wie wichtig unsere Seite ist; Gott wird den Bund nicht brechen, aber wir haben darauf zu achten, dass wir den Bund durch die Anerkennung der Gegenwart des Geistes halten, und durch den Geist in unserem Wandel das Fleisch von uns weisen. Der Geist ist als Kraft gekommen: wie wichtig ist es, im Bewusstsein dessen zu wandeln! Dieserhalb sagt Gott: „wandle vor meinem Angesicht und sei vollkommen“. Gott will, dass in uns die Kraft einen Ausdruck finde, die im Geiste gekommen ist, und dass wir so das Fleisch in all seiner Wirksamkeit von uns weisen und dadurch als Sein Volk hienieden offenbar werden. Da wir den Geist haben, entspricht unsere Fähigkeit auch unserer Verantwortlichkeit.

Wenden wir uns nun zu Kolosser 2, 9 - 11: „Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig; und ihr seid vollendet in ihm, der das Haupt jedes Fürstentums und jeder Gewalt ist; in welchem ihr auch beschnitten worden seid, mit einer nicht mit Händen geschehenen Beschneidung, in dem Ausziehen des Leibes des Fleisches, in der Beschneidung des Christus“. Im Römerbriefe wird auf die Beschneidung in Beziehung zum Geiste angespielt; im Kolosserbrief in Beziehung zu Christo. Wenn ich sehe, dass die Fülle der Gottheit in Christo ist, und dass ich in Christo zur Fülle gebracht bin, so brauche ich nicht das Geringste, was das Fleisch dem hinzufügen könnte, und ich kann es fahren lassen.

Ich bezweifle, dass einer von uns die Beschneidung wirklich annimmt, bis er sieht, welch ein großes Vorrecht sie ist, und welch einen Gewinn sie mit sich bringt. Wir sind in Christo zur Fülle gebracht, und die ganze Fülle der Gottheit ist in jenem gesegneten, auferstandenen und verherrlichten Menschen; wir brauchen nicht das Geringste außer Ihm. Wenn wir das sehen, so sind wir bereit, das anzunehmen, was geschah, als Christus starb, d.h. als Er abgeschnitten wurde; darin sehen wir die Beschneidung - das vollständige Hinwegtun des Fleisches im Tode Christi. Das betraf den Leib des Fleisches seinem vollen Umfange nach, und nicht unsere Sünden (V. 11). Ich nehme an, dass wir alle wissen, dass es hier nicht heißen sollte: „Leibes des Fleisches der Sünde“. Die Worte „der Sünde“ sind eine Hinzufügung, die unzulässig ist. Wir sind also bereit, das Fleisch fahren zu lassen, weil wir in Christo zur Fülle gebracht sind.

Philipper 3 fasst endlich die Beziehung der Beschneidung in den Worten zusammen: „wir sind die Beschneidung, die wir durch den Geist Gottes dienen und uns Christi Jesu rühmen und nicht auf Fleisch vertrauen“ (V. 3). Wenn jemand hätte auf Fleisch vertrauen können, so war das Paulus, doch er sagte in Wirklichkeit: Ich habe das alles abgeschnitten, ich brauche kein bisschen davon.

Es ist nützlich, 1. Mose 17 mit Philipper 3 zu vergleichen und zu sehen, wie die Beschneidung im Blick auf das Erbe erwähnt wird. Da haben wir einen Mann, dessen Auge auf das Erbe gerichtet ist. Er hat als Preis die Berufung Gottes in der Höhe vor sich, und im Blick darauf nimmt er das Abschneiden jeder Hoffnung und jeden Ruhms in Verbindung mit dem Fleische an, um in den Besitz des Erbes in einem auferstandenen und verherrlichten Christus zu gelangen. Dann zeigt der ernste Abschluss des Kapitels, wie der Unbeschnittene vom Volke Gottes abgeschnitten wird: „viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, nun aber auch mit Weinen sage, dass sie Feinde des Kreuzes Christi sind: deren Ende Verderben, deren Gott der Bauch und deren Ehre in ihrer Schande ist, die auf das Irdische sinnen“ (Phil. 3, 18 u. 19). Sie sind die Unbeschnittenen, von denen Gott gesagt hatte, dass sie aus Seinem Volke ausgerottet werden sollten, da sie Seinen Bund gebrochen hatten.

Dann wird Sarai, d.h. „Jah ist Fürst“, zu einer Sara, einer „Fürstin“; auch sie wird geadelt. Sie ist ein Bild Israels, des Gefäßes der Verheißung, das aber dem Fleische nach als erstorben betrachtet wird. Israel ist ein unfruchtbares Weib, das von Natur nichts für Gott hervorbringen kann, aber wenn es lernt, dass Gott eine fürstliche Kraft innewohnt, die trotz seines Zustandes unumschränkt wirken kann, dann wird es eine „Fürstin“, die den Samen der Verheißung ins Dasein bringen kann.

Das ist eine Unterweisung, die wir dem Grundsatz nach zu lernen haben. Wenn wir lernen, dass das Fleisch und die Natur kraftlos und tot sind, dass aber bei Gott eine fürstliche Kraft ist, so kann Gott uns ehren und Christum in sittlicher Hinsicht und im Zeugnis hienieden in uns hervorbringen.

Abraham verwendet sich für Ismael, doch Gott verweilt bei Isaak - „Lachen“. Der Glaube kann lachen, wenn Gott gänzlich von Sich aus und in Seiner eigenen Kraft handelt. Abraham konnte nicht über Ismael lachen, weil er dort das, was vom Fleische stammt, fand. Aber der, der über Isaak lachen konnte, konnte im Bewusstsein der Gnade für Ismael beten.

Ismael stellt Israel nach dem Fleische dar. Gott wollte Ismael segnen und sein Gebet erhören (Kap. 16, 11) - das ist ein Fingerzeig für Israel, den sie hätten beachten sollen-; doch Isaak war der, mit dem Sein Bund errichtet werden sollte. Er war der, der nach Römer 4 in Auferstehungskraft ins Dasein kam.

Gottes Güte war für Ismael da, Er hat immer für das halsstarrige und widerspenstige Israel gesorgt, für eine Nation, die die Wesensart Ismaels, des „Wildeselmenschen“, offenbarte. Doch wenn immer ein Notschrei zu Ihm drang, sogar von dem verkehrten, widerspenstigen Israel, so erhörte Gott ihn.

Ismaels Geschichte wäre Israel sehr lehrreich gewesen, wenn sie sie beachtet hätten; Gott sagte ihnen damit: Wenn ihr nur zu mir schreit, werdet ihr Segen empfangen. Doch sie waren zu stolz, die Stellung der Bedürftigkeit einzunehmen, und so gingen sie der Segnung verlustig. Sie erhoben Anspruch auf die Vorrechte des Bundes, ohne nach dem zu handeln, was das Zeichen des Bundes in sich begriff. Sie hielten daher den Bund nicht.

Sie hatten immer Vertrauen auf das Fleisch und waren nie in Wahrheit beschnitten. Gott musste ihnen sagen, dass sie unbeschnitten an Herz und Ohren waren (Apg. 7, 51). Und deshalb sind sie nun gefallen und abgeschnitten; ihre Geschichte ist eine feierliche Warnung für alle die, die göttliche Dinge in fleischlicher Weise aufnehmen.