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MALEACHI 3.16

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Blutige Türen

 

Und das Blut soll euch zum Zeichen dienen an euren Häusern, in denen ihr seid. Und wenn ich das Blut sehe, dann werde ich verschonend an euch vorübergehen  2 Mo 12,13

Wer aber sein Zeugnis annimmt, der bestätigt, dass Gott wahrhaftig ist.

Joh 3,33

 

Was wir in diesen Versen lesen i

...

AT Auslegungen

Irrlehre aus einem einzelnen Bibelvers

so manche Irrlehre beruht darauf, dass man aus einem einzelnen Bibelvers eine Lehre aufbaut....Verlorengehen tun viele Menschen, aber nicht weil es der Wille Gottes ist.

Gott hat keine Zweiklassengesellschaft von Menschen erschaffen, die einen für den Himmel, die anderen für die Hölle.
Gottes Wort redet ausschließlich von einer Erwählung zur Errettung (2. Thes. 2,13) und nicht von einer Erwählung zur Verdammnis.

Es ist allein der Verantwortung des Menschen zuzuschreiben, wenn er das Gnadengeschenk Gottes ablehnt. 

Johannes 3,16: "Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben."

Wir lesen in 1. Timotheus 2,3-4: "Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

"....oder 2. Petrus 3,9: "Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten; sondern er hat Geduld mit euch und will nicht, dass jemand verloren werde,

sondern dass jedermann zur Buße finde.".....sowie 2. Titus 2,11: "Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen."

Jeder Mensch hätte die Möglichkeit, errettet zu werden. Dennoch werden viele ewig verloren gehen, weil sie Gottes Gnade nicht annehmen wollten,

obwohl ihnen Gott die Gelegenheit und die Möglichkeit gegeben hatte, zur Bekehrung und zum Glauben zu gelangen. 
Gott hat keinen Gefallen am Tod des Gesetzlosen. Hes 18,23: "Meinst du, dass ich Gefallen habe am Tode des Gottlosen, spricht Gott der HERR,

und nicht vielmehr daran, dass er sich bekehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt? (siehe auch Hesekiel 33,11)
Der Mensch kann Gottes Ratschluss aber in Bezug auf sich selbst wirkungslos machen (Luk 7,30): „Die Pharisäer aber und die Gesetzesgelehrten

machten in Bezug auf sich selbst den Ratschluß Gottes wirkungslos, indem sie nicht von ihm getauft worden waren.“ 

Die Verantwortlichkeit des Menschen ist eben genauso 100% wahr, wie die Souveränität Gottes. Es ist wahr, dass Gott allen Menschen gebietet, Buße zu tun (Apg. 17,30).

Wenn er das befiehlt, dann kann dem auch jeder entsprechen und ist dafür verantwortlich. Es ist auch wahr, dass die Buße ein Geschenk Gottes ist (Apg. 5,31; 11,18).

Niemand wird Buße tun, wenn Gott es nicht bewirkt, denn man muss hierbei bedenken, dass kein Mensch von sich aus zu dem Herrn Jesus kommen will.

"Da ist keiner, der Gott sucht", lesen wir in Rö. 3,11. Wenn jemand die Botschaft annimmt, dann deshalb, weil der Herr das Herz geöffnet hat (vgl. Apg. 16,14)

Niemand kann die Lehre von der Erwählung als Ausrede benutzen, sich nicht erretten zu lassen. Gott bietet allen Menschen ohne Vorbedingung die Erlösung an

(Joh 3,16; 3,36; 5,24; Röm 10,9.13). Jeder kann erlöst werden, indem er seine Sünden bereut und an den Herrn Jesus Christus glaubt. Ein Mensch geht deshalb verloren,

weil er sich dafür entscheidet, nicht weil Gott es so will.

Die Tatsache bleibt bestehen, dass dieselbe Bibel sowohl die Erwählung als auch die bedingungslose Erlösung für alle lehrt, die sie empfangen wollen.

Man kann sogar beide Lehren in einem Vers finden: „Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen“ (Joh 6,37).

Die erste Hälfte dieses Verses spricht von Gottes souveräner Erwählung, die zweite Hälfte dehnt das Angebot der Gnade auf alle Menschen aus. 
Für den menschlichen Geist stellt dies eine Schwierigkeit dar. Wie kann Gott einige erwählen und doch allen die Erlösung anbieten?

Ehrlich gesagt, das bleibt ein Geheimnis, aber nicht für Gott. Am besten glauben wir beide Lehren, weil die Bibel beide lehrt.

Die Wahrheit findet sich nicht irgendwo zwischen der Erwählung und dem freien Willen des Menschen, sondern in beiden Extremen. 

W.G. Blaikie fasst zusammen: Göttliche Souveränität, die menschliche Verantwortlichkeit und das bedingungslose und allgemeine Angebot

der Gnade sind alle in der Schrift enthalten, und obwohl wir sie mit unserer Logik nicht in Einklang bringen können, sollten sie doch alle ihren festen Platz in unserem Denken haben.