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2. Mose

2. Mose 14

Ein Überblick über das 2. Buch Mose

Hauptgedanken aus Wortbetrachtungen mit Charles Andrew Coates

 

Kapitel 14

 

In diesem Kapitel sehen wir, wie Jehova Seinem Volke einen Weg aus Ägypten heraus eröffnet und gegen die Macht vorgeht, die es bedrücken und in Knechtschaft halten will. Hier handelt es sich nicht darum, was die Herrlichkeit Gottes im Blick auf den sündigen Zustand des Volkes erfordert - diese Frage hatte das Blut des Lammes erledigt. Was uns hier entgegentritt, ist, dass Gott dem Volke die Macht Seiner Rettung in der völligen Befreiung aus Ägypten - einem Bild der Welt - kundtut und die vollständige Zerstörung der Macht des Feindes vollbringt.

Satan und die Welt wollen das Volk Gottes nicht ziehen lassen, ohne einen verzweifelten Versuch, es zurückzuhalten. Wir sehen hier die Übungen des Volkes, das angesichts der Macht des Feindes seine eigene Schwachheit empfand. Aber wir sehen auch Jehovas Rettung für sie. Er eröffnete ihnen einen Weg, auf dem sie alle Ägypten verlassen konnten, und in Seinem Vorgehen gegen den Feind machte Er offenbar, dass Er für Sein Volk war und wider alle, die sie bedrücken und Ihn hindern wollten, Wohlgefallen an ihnen zu haben.

Wir sehen hier ein durch das Blut des Lammes vor dem Gericht geschütztes Volk, das sich von Dem genährt, der in Liebe das Gericht getragen hatte, und das geübt war, allen Sauerteig aus seinen Häusern hinwegzutun und aus Ägypten zu ziehen, weil Der, der sie erlöste, einen völligen Anspruch auf sie hatte.

Sie sind noch nicht gänzlich von Ägypten frei. Der Feind kann sie immer noch als „verwirrt (verstrickt)... im Lande“ betrachten, und so macht er eine letzte Anstrengung, sie im Hause der Knechtschaft festzuhalten. Sie haben nun im Bilde den Tod Christi von einer anderen Seite aus kennenzulernen, nämlich darin, dass er ihnen einen Weg aus der Welt herausbahnt. Das ist der Augenblick des Todes Christi, den wir im Roten Meer haben.

Sehr oft, nachdem wir auf das Blut vertraut und eigene Versuche gemacht haben, den alten Sauerteig auszufegen, haben wir unsere eigene Schwachheit angesichts der Macht des Feindes kennenzulernen. Wir haben ausfindig zu machen, wie schwach wir sind. So in die Enge getrieben, sagt dann das Volk in seiner Verzweiflung: „Hast du uns darum, weil in Ägypten keine Gräber waren, weggeholt, um in der Wüste zu sterben?“ usw. (V. 11. u. 12)

Doch es war sehr unwahrscheinlich, dass Jehova, der ihrethalber solche Wunder gewirkt hatte, sie nun im Stich lassen würde. Das Evangelium, das ihnen Mose verkündete, brachte ihren Herzen das Licht der Rettung Jehovas. Sie lernten auf gesegnete Weise kennen, dass Gott für sie war.

Mose sprach: „Fürchtet euch nicht! Stehet und sehet die Rettung Jehovas, die er euch heute schaffen wird; denn die Ägypter, die ihr heute sehet, die werdet ihr hinfort nicht mehr sehen ewiglich. Jehova wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein“ (V. 13 u. 14).

Gottes Rettung ist groß. Sie begreift die Niederlage des Feindes, den Zusammenbruch Seiner Macht und die völlige Befreiung von der Welt und allen daselbst herrschenden Einflüssen in sich.

Die Welt ist Gott und allem dem entgegen, was Er mit Seinem Volk vorhat. Sie ist ein großer Bau, wo alles nach dem Willen des Menschen durchgeführt wird. Hinter ihr stehen Satans Macht und Einfluss, denn er ist der Gott und Fürst dieser Welt. Doch der Grundsatz, auf dem sich sein Reich aufbaut, ist, dass alles nach dem Willen des Menschen sein soll. Das ist mit einem Wort Sünde, denn dieser Wille ist der ununterwürfige Wille eines Geschöpfes, das sich gegen Gott empört hat. Wir finden ihn allenthalben: im Kreise des Vergnügens, der Politik und der Religion. Das ist der Urgrundsatz der Welt. In jenem Reich und unter jener Herrschaft, die das Neue Testament die „Gewalt der Finsternis“ nennt (Kol. 1, 13), sucht Satan das Volk Gottes festzuhalten.

Es würde uns gut sein, zu erfassen, worin die Knechtschaft Ägyptens besteht. Es ist eine Macht, die uns davon abzuhalten sucht, für Gott da zu sein und Seinen Willen zu tun. Der göttliche und einzige Weg zur Befreiung davon führt durch das Meer.

Gott ist für Sein Volk und hat durch den Tod Christi einen Weg, dem zu entrinnen, gebahnt. Offenbar würden wir uns, wenn wir tatsächlich stürben, außerhalb des Kreises, wo der Wille des Menschen wirkt, befinden. Doch hierauf brauchen wir nicht erst zu warten. Christus ist gestorben, und wir haben das Recht, in durchaus wirklichem und geistlichen Sinne aufgrund Seines Todes hinauszugehen.

Nun ist das Meer gespalten, Gott hat einen Weg erschlossen, auf dem wir in sittlicher Hinsicht die Welt verlassen können, und wir haben darauf zu achten, dass wir diesen Weg gehen. „Durch Glauben gingen sie durch das Rote Meer wie durch trockenes Land“ (Heb. 11, 29).

Wir haben das Recht, diese Welt als den Schauplatz der Sünde zu verlassen. Dieser Anblick des Todes Christi tritt uns klar in unserer Taufe entgegen. So viele auf Christus Jesus getauft worden sind, sind auf Seinen Tod getauft worden. „So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe auf den Tod, auf dass, gleichwie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, also auch wir in Neuheit des Lebens wandeln“ (Röm. 6, 3 u. 4).

„Stehet und sehet die Rettung Jehovas“ gleicht dem Ende von Römer 4 und dem Anfang von Römer 5. Doch „rede zu den Kindern Israel, dass sie aufbrechen“, Römer 6. Wir müssen einen neuen Boden einnehmen, nämlich den, dass wir der Sünde gestorben sind. Jesus, unser Herr, ist „unserer Übertretungen wegen dahingegeben und unserer Rechtfertigung wegen auferweckt worden“ (Röm. 4, 25) - ein auferstandener Christus ist unsere Gerechtigkeit.

Wenn ich sehe, dass ein auferstandener und verherrlichter Mensch meine Gerechtigkeit ist, so ist die Macht des Feindes vollständig gebrochen. Sie kann mich daher nicht mehr fortwährend beunruhigen. Er kann weder seine Stimme, noch eine Waffe wider mich erheben. Jenem herrlichen auferstandenen Menschen kann nichts zur Last gelegt oder vorgeworfen werden. Er ist bei Gott, entspricht Ihm völlig an fleckenloser Reinheit, und auch der neuen Welt, in die Er in der Auferstehung eingegangen ist, und durch Ihn haben wir „mittels des Glaubens ... Zugang ... zu dieser Gunst, in der wir stehen“ (Röm. 5, 2).

Es ist eine Sache, unter dem Schutz des Blutes zu stehen, und eine andere, unter der Wolke zu sein. Paulus schreibt, „dass unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind, und alle auf Moses getauft wurden in der Wolke und in dem Meere“ (1. Kor. 10, 1 u. 2).

Viele, die wissen, dass sie unter dem Schutz des Blutes stehen, sind noch nicht unter die Wolke gekommen und durch das Meer hindurchgegangen, und so ist der Feind noch imstande, ihnen zu schaffen zu machen. Doch dieselbe Gnade, die das Lamm ersah und mich erkennen ließ, dass ich angesichts des Gerichts meinen Platz unter dem Schutze des Blutes einnehmen konnte, gibt mir durch den Herrn Jesus Christus das Recht, unter die Wolke zu kommen.

Gott will, dass ich göttliche Gewissheit darüber habe, dass Christus meine Gerechtigkeit ist, und dass ich durch Ihn in Gottes Gunst stehe, und dass Gott für mich ist. Darin besteht das gesegnete Teil, das Gott einem jeden gibt, der an Ihn Selbst als Den glaubt, „der Jesum, unseren Herrn, aus den Toten auferweckt hat“. Das ist in der Wahrheit der „Anfang der Zuversicht“, und wir sollten sie „bis zum Ende standhaft festhalten“ (Heb. 3, 14).

Die Korinther liefen Gefahr, vom Wege abzukommen, und deshalb wies sie Paulus zu ihrer Warnung auf die Väter hin, die, nachdem sie unter der Wolke gewesen und durch das Meer hindurchgegangen waren, nach bösen Dingen gelüsteten usw. Von ihnen heißt es: „An den meisten derselben aber hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste hingestreckt worden“ (1. Kor. 10, 5). Wir können aber den Anfang unserer Zuversicht nicht festhalten, wenn wir nie einen gehabt haben.

Jesaja 4, 5 zeigt eine gewisse Übereinstimmung mit dieser Schriftstelle. Es besagt, dass am Tage der künftigen Befreiung eine Wolke über dem Volk Gottes sein wird. Dort heißt es von Vers 2 an: „An jenem Tage wird der Spross Jehovas zur Zierde und zur Herrlichkeit sein, und die Frucht der Erde zum Vortrefflichsten und zum Schmuck für die Entronnenen Israels. ... Und Jehova wird über jede Wohnstätte des Berges Zion und über seine Versammlungen eine Wolke und einen Rauch schaffen bei Tage, und den Glanz eines flammenden Feuers bei Nacht; denn über der ganzen Herrlichkeit wird eine Decke sein.“

Gott bringt die Schönheit Christi und macht sie zum Vortrefflichsten und zum Schmuck Seines befreiten Volkes, und Er wird über sie die Wolke Seiner schützenden Liebe ausbreiten. Doch wenn wir einen auferstandenen Christus zu unserer Gerechtigkeit haben und durch Ihn unter die Gunst und Liebe Gottes gekommen sind, so können wir göttliche Befreiung genießen, noch ehe wir sie erlangt haben, und im Lichte derselben den Weg gehen, den Gott uns aus der Welt heraus eröffnet hat.

Das Volk wurde auf Mose in der Wolke und dem Meer getauft, um nie wieder von den Ägyptern geknechtet und angetrieben zu werden. Sie sollten hinfort von einem beherrscht werden, der seine Oberhoheit zu ihrer Befreiung und Segnung ausübte, und der alle seine Anordnungen im Einklang mit dem Wohlgefallen Jehovas, ihres Erretters und Erlösers, treffen konnte.

Ich denke, das, was dem In-der-Wolke-getauft-Werden entspricht, haben wir in Römer 5. Dort finden wir all die holdselige Gnade eines Heiland-Gottes, all die göttliche Gunst, beginnend mit der Rechtfertigung und dem Frieden bis hin zum Ewigen Leben, „die Überschwenglichkeit der Gnade und der freien Gabe der Gerechtigkeit“ (V. 17), alles verwaltet und dargereicht durch unseren Herrn Jesus Christus.

In Römer 6 haben wir dann, was dem In-dem-Meer-getauft-Werden entspricht. Unter die Gnade gekommen, sind wir dann zubereitet, einen neuen Boden einzunehmen. Wenn Christus unsere Gerechtigkeit ist, und die Gnade Gottes und die freie Gabe in Gnade durch den Einen, Jesus Christus, gegen uns überschwenglich geworden ist, so geschah es im Blick darauf, dass wir mit Ihm eins seien und zu allem in die nämliche Beziehung treten, in der Er zu allem steht.

Er ist „ein für allemal der Sünde gestorben, was er aber lebt, lebt er Gott“ (V. 10), und so haben wir das Recht, uns der Sünde für tot zu halten, „Gott aber lebend in Christo Jesu“ (V. 11). Wir waren dem in unserer Taufe übergeben worden, aber es kommt ein Augenblick, wo wir „aufbrechen“ und selbst den Weg gehen müssen, um den neuen Boden einzunehmen.

Wir sind auf Christus Jesus und auf Seinen Tod im Blick auf ein ganz neuartiges Leben hienieden getauft worden. Wir haben das Vorrecht zu wissen, was es bedeutet, aus der Welt der Sünde durch den Tod Christi, und weil Er ihr gestorben ist, hinauszugehen, und uns vor Gott als Lebende aus den Toten zu erachten.

Haben wir wirklich das wahre Wesen der Welt, dieses Schauplatzes der Sünde, erkannt? Daselbst beherrscht der Wille des gefallenen Geschöpfes alles. Aber im Gegensatz hierzu ward hienieden ein holdseliger Mensch auf dem Pfade göttlicher Vollkommenheit erfunden, der allein den Willen Gottes getan hat. Er hatte nie eine sittliche Beziehung zur Welt der Sünde und hatte nichts mit der Tätigkeit des menschlichen Willens gemein. Doch nun hat Er durch den Tod den Schauplatz, wo der Wille des Menschen die Oberhand hat, ein für allemal verlassen.

Sein Tod ist in Römer 6, 10 nicht der Sühnungstod. Dort handelt es sich nicht darum, dass Er für die Sünde, sondern der Sünde starb. Er ist da alledem gestorben, was wir seinem Wesen nach in der Welt finden.

Wenn Er uns als Der kostbar geworden ist, durch den all die Gnade und Segnung Gottes zu uns gekommen ist, und wir Ihn lieb haben, so sind wir auch bereit, in Herz und Sinn diesen Weg zu gehen. Der Tod Christi wird so für die an Ihn Glaubenden „die Straße des Königs“ (4. Mose 20, 17; 21, 22) aus der Welt hinaus.

Ich habe das Recht hinauszugehen, weil Er hinausging. Wenn ich gesonnen bin, aus der Welt des Willens des Menschen hinauszugehen, weil Christus ihr gestorben ist, so kann mich nichts daran hindern. Und wenn ich diesen Weg einschlage, so werde ich finden, dass ich jeder feindlichen Macht gegenüber unter göttlichem Schutz stehe.

Der Christ nimmt den Boden ein, dass er dem Grundsatz der Sünde, der die Welt in jeder Hinsicht beherrscht, gestorben ist. Er gibt den Schauplatz des menschlichen Willens auf, um nur noch für Gott zu sein. Der Apostel sagt: „stellet euch selbst Gott dar als Lebende aus den Toten, und eure Glieder Gott zu Werkzeugen der Gerechtigkeit“ (Röm. 6, 13).

Es handelt sich einfach um die Frage: Bin ich für mich und meinen eigenen Willen hier oder für Gott und Dessen Willen? Jeder muss sich das selbst beantworten. Dass wir aus der Welt des menschlichen Willens durch den Tod Christi hinausgehen können, um hienieden für den Willen und das Wohlgefallen Gottes zu sein, darin liegt das wahre Wesen und die Macht der Rettung Gottes. Sie macht Sein Volk von dem Schauplatz, wo der Wille des Menschen die Oberhand hat, frei, und bringt es in den Kreis, wo Gottes Wille seine Segensherrschaft ausübt und es frei ist, Ihm wohlgefällig zu dienen. An uns ist es, dies zu sehen, damit wir es nicht gering achten oder eine so große Errettung vernachlässigen (Mat. 22, 5; Heb. 2, 3).

„Und er führte sie sicher, so dass sie sich nicht fürchteten; und ihre Feinde bedeckte das Meer“ (Ps. 78, 53). Um vollkommen sicher zu sein und die Macht der Rettung Gottes zu erfahren, brauchen wir nur auf dem göttlichen Pfade zu wandeln. „Die Wasser waren ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken“ (Kap. 14, 22 u. 29). Kein Feind konnte sie antasten, und am Morgen sahen sie die ganze Heeresmacht der Ägypter überwältigt.

Was das Vorgehen gegen den Feind anlangt, so sei bemerkt, „der Engel Gottes, der vor dem Heere Israels herzog, brach auf und trat hinter sie“. Gott ist für Sein Volk wider die ganze Macht des Feindes, welcherlei Gestalt sie auch annehme. „Was sollen wir nun hierzu sagen? Wenn Gott für uns ist, wer wider uns?“ (Röm. 8, 31). Gott schützt Sein Volk „die ganze Nacht“ (V. 20).

Der Feind mochte ihnen manchmal sehr nahe scheinen, doch die Wolke war immer zwischen ihm und dem Volke. „In der Morgenwache“ begann Jehova entschieden wider den Gegner vorzugehen, und „beim Anbruch des Morgens“ wurden sie alle überwältigt. Das deutet auf den völligen und endgültigen Sturz von allem hin, was Gott und Seinem Volk entgegen ist. „Der Gott des Friedens aber wird in kurzem den Satan unter eure Füße zertreten“ (Röm. 16, 20).

Christus wird schließlich „alle Herrschaft und alle Gewalt und Macht“ hinwegtun, „denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. Der letzte Feind, der weggetan wird, ist der Tod“ (1. Kor. 15, 24 - 26).

Es bricht ein Morgen an, wo es weder einen Feind noch eine Widerwärtigkeit geben wird. Nicht ein Ägypter ist mehr zu sehen! Doch diesen Morgen sehen wir im Voraus in der Auferstehung Christi, und der Glaube hat schon jetzt das Licht Seines vollständigen Sieges. Er hat an Fleisch und Blut teilgenommen, „auf dass er durch den Tod den zunichte mache, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel, und alle die befreite, die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren“ (Heb. 2, 14 u. 15).

In den Augen des Glaubens hat Christus „die Fürstentümer und Gewalten zuschanden gemacht“, Er stellte „sie öffentlich zur Schau, indem er ... über sie einen Triumph hielt“ (Kol. 2, 15).

Die Macht des Feindes ist so vollständig zerbrochen worden, dass Gottes Volk aus seinem Reiche hinausgehen kann. Niemand kann es daran hindern. Christus hat die Welt überwunden, und der Fürst dieser Welt ist gerichtet. Unter Christus als Herrn und Führer kann ein erlöstes Volk unter göttlichem Schutz und im Bewusstsein der Gunst Gottes zur völligen Befreiung von dem Schauplatz gelangen, wo der Wille des Menschen tätig ist.

„Freigemacht aber von der Sünde, seid ihr Sklaven der Gerechtigkeit geworden. ... Jetzt aber, von der Sünde freigemacht und Gottes Sklaven geworden, habt ihr eure Frucht zur Heiligkeit, als das Ende aber Ewiges Leben“ (Röm. 6, 18 u. 22).

Gott ist in Gnade und Macht geoffenbart worden, und Er ist mit Seinem Volk und für Sein Volk. Seine Wolke überschattet sie. Seine Herrlichkeit ist ihre Schönheit und ihr Schutz. Dem Bekenntnis nach sind sie in ihrer Taufe aus der Welt hinausgegangen und in Wirklichkeit dadurch, dass sie sich der Sünde für tot hielten, Gott aber lebend in Christo Jesu (Röm. 6, 11).