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UNTERREDUNGEN.CH

MALEACHI 3.16

 

AW: Apostelgeschichte 10,34-35".

Liebe Freunde...ich denke dabei auch an: 

Römer 7
5 Denn als wir im Fleische waren,
wirkten die Leidenschaften der Sünden,
die durch das Gesetz sind,
in unseren Gliedern, um dem Tode
Frucht zu bringen.

6 Jetzt aber sind wir von dem Gesetz
losgemacht, da wir dem gestorben
sind, in welchem wir festgehalten
wurden, so daß wir dienen in
dem Neuen des Ge

...
Aus einem "christlichen Magazin"                                                                                                                                                                                                                   Eine Glaubenschance selbst für die Toten
 Zurück zu den Aussagen aus dem l. Petrusbrief. Auch wenn diese Texte unsere Vorstellungskraft übersteigen, so enthalten sie doch tiefe Wahrheiten, durch die unser Ver- trauen in Gottes grenzenlose Güte und Gerechtigkeit gestärkt werden kann. So beinhaltet diese knappe Passage „hinabgestiegen in das Reich des Todes" die Antwort auf eine der brennenden Fragen, die der christliche Glaube auf- wirft: Was wird aus den Menschen, die gelebt haben, bevor Jesus Christus in die Welt gekommen ist? Und was wird aus all denen, die trotz vielfältiger missionarischer Anstrengungen der Kirche Jesu Christi zu ihren Lebzeiten nie die Möglichkeit hatten, die frohe Botschaft von der Gnade zu hören? Sind sie für immer verloren und von Gottes Heil ausgeschlossen? Die Antwort heißt nein, denn Gott erreicht auch Menschen jenseits der Todesgrenze noch mit dem Evangelium und gibt ihnen damit die Chance, sich für Jesus zu entscheiden. Damit wird keine Allversöhnung theologisch durch die Hintertür legitimiert, wohl aber Gottes universaler Heilswille für die Menschheit aller Zeiten eindrücklich unterstrichen. Niemand muss für immer verloren gehen, selbst wenn er in seinem irdischen Leben nie die Chance hatte, Jesus als den von Gott gesandten Messias kennenzulernen und ihm zu vertrauen. Zugleich wird durch diesen kleinen Halbsatz „hinabgestiegen in das Reich des Todes" auch noch einmal die für viele anstößige Wahrheit bekräftigt, dass sich an der Stellung zu Jesus das Schicksal der Menschen aller Zeiten entscheidet. Es gibt keinen weiteren Heilsweg vor, neben oder nach Christus. Wenn Jesus nach seinem Tode selbst den „Geistern im Gefängnis" predigt, dann unterstreicht das nur, dass auch sie - wie religiös sie auch immer in ihrem Leben gewesen sein mögen - zu ihrem Heil Jesus brauchen und niemand und nichts sonst sie aus dem Kerker des Todes und der Verlorenheit befreien und retten kann. Gottes Gerechtigkeit Nein, es geht bei der Aussage „hinabgestiegen in das Reich des Todes" nicht um eine blutleere dogmatische Formel, sondern um die den Glauben stärkende Wahrheit, dass Gott über alles menschliche Verstehen hinaus gütig und gerecht ist. Er gibt den Menschen aller Zeiten auch jenseits ihres Todes noch die Möglichkeit, sich für Jesus zu entscheiden. Er lässt ihnen so Gerechtigkeit widerfahren, wenn ihnen während ihres irdischen Lebens diese Chance versagt blieb. Zugleich empfinde ich dies als einen Trost und eine Entlastung angesichts aller letztlich doch nur unzureichenden missionarischen Bemühungen, den Namen Jesus unter allen Menschen bekanntzumachen. Wie gut, dass Gottes Wirken nicht auf die oft recht kümmerliche Mission seiner Kirche begrenzt ist! Gott hat eben immer noch mehr Mittel und Möglichkeiten, Menschen mit dem Evangelium zu erreichen, auch wenn wir längst an unsere Grenzen stoßen oder versagen.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         Die Schrift sagt dazu folgendes; Die Übersetzung „im Gefängnis“ ist wohl wörtlich richtig, gibt aber im Deutschen bei der Eigenheit desselben den Sinn nicht richtig wieder und ist daher mißverständlich; wenn der Sinn im Deutschen richtig ausgedrückt werden soll, muß es heißen: „die im Gefängnis sind“. Denn nach dem Urtext sagt das Wort nicht, daß Er im Gefängnis den Geistern predigte - Er also in das Gefängnis ging und ihnen dort predigte -, sondern daß die Geister, denen Er gepredigt hat, im Gefängnis sind. Das ist wichtig.                                                                                                                                                                                                                                                                             Wer sind die „Geister“ in V. 19?                                                                                                                                                                                                                                                                         Das Wort Gottes spricht von dem Leibe des Menschen, von der Seele des Menschen und von dem Geiste des Menschen.                                                                                     Alle drei Dinge finden wir in 1. Thess. 5,23 nebeneinander genannt als den Menschen ausmachend, indem es dort heißt: „ ... und euer ganzer Geist und Seele und Leib werde tadellos bewahrt ...“ Geist und Seele sind der eigentliche Mensch, und der Leib ist die Hütte, das Haus, in welchem beides wohnt (s. 2. Kor. 5,1-8; 2. Petr 1,13.14).  Die Trennung des Geistes und der Seele von dem Leibe, das „Ablegen der Hütte“, das „Abscheiden“, nennen wir Tod.  Nach diesem ist der Mensch ohne einen Leib, der allein das Materielle an ihm ist; er ist infolgedessen dann nur noch in einem geistigen Zustande.    Deshalb nennt das Wort Gottes abgeschiedene Menschen auch „Geister“ (s. Hebr. 12,23 Schluß). So auch hier, und aus V. 20 sehen wir, daß es Abgeschiedene sind, welche auf der Erde lebten, als Noah die Arche zurichtete.  An diese Menschen geschah durch Noah, „den Prediger der Gerechtigkeit“ (2. Petr 2,5), schon durch den Bau der Arche und gewiß auch durch sein persönliches Zeugnis eine eindringliche Predigt, und Gott harrte in großer Langmut viele Jahre hindurch, ehe Er endlich das Gericht über sie hereinbrechen ließ.    Aber sie waren „ungehorsam“, d. h. sie hörten nicht auf die warnende und rufende Stimme, die Gott durch Noah an sie ergehen ließ.  Deswegen sind sie nun „im Gefängnis“, um einst mit allen anderen, die nicht geglaubt haben, vor dem großen weißen Throne zu erscheinen und dort das endgültige Urteil Gottes zu empfangen, gerichtet zu werden nach ihren Werken (Offb. 20,11-15).  Bis dahin ist ihr Zustand gleich dem eines Gefangenen, der dem Urteilsspruch entgegensieht, allen Lebensgenusses beraubt, bereits die Leiden des Gefängnisses schmeckend, in furchtvoller Erwartung des Gerichtes, welches ihm unabwendbar bevorsteht.  Dieses zeigt uns das Wort Gottes an gefallenen Engeln, indem es uns sagt, daß Gott Engel, die gesündigt hatten, in den tiefsten Abgrund hinabstürzte und Ketten der Finsternis überlieferte, um aufbewahrt zu werden für das Gericht, und ferner an Sodom und Gomorra, von denen es heißt, daß sie als ein Beispiel vorliegen, indem sie des ewigen Feuers Strafe leiden (s. 2. Petr 2,4-6; Jud. 6.7).  Sie „leiden des ewigen Feuers Strafe“, aber der endliche Urteilsspruch vor dem großen weißen Throne, das ewige Gericht, steht auch ihnen ebenso wie allen anderen Verlorenen noch bevor, wie aus Matth. 11,24; Luk. 10,12 deutlich zu sehen ist.    Daß in 1. Petr 3,19 aber nicht etwa Engel gemeint sind, die ja auch Geister sind, sieht man klar daraus, daß diesen Geistern gepredigt worden ist und die Langmut Gottes auf sie harrte, daß sie zu Gott umkehren möchten; das Wort sagt aber nirgends, daß es für Engel eine Erlösung gäbe, im Gegenteil heißt es in Hebr. 2,16: „denn er nimmt fürwahr sich nicht der Engel an ...“ Diesen Geistern hier aber wurde gepredigt, und die Langmut Gottes harrte auf ihre Umkehr! Wann aber ging Er hin und predigte den Geistern, die im Gefängnis sind?    Es gibt eine Auslegung dahingehend, daß Er in der Zeit zwischen Seinem Tode und Seiner Auferstehung an den Ort der Abgeschiedenen gegangen sei und ihnen gepredigt habe.  Luther spricht das in seinem Katechismus in einem seiner „Artikel“ in den Worten aus: „... hinabgefahren in die Hölle ...“.    Wenn diese Auffassung zutreffen soll, frage ich: hätte Er dann nicht allen gepredigt, die bis dahin ihren Platz „im Gefängnis“ gefunden hatten?  Warum gerade nur denen aus der Zeit, während welcher Noah die Arche zurichtete, denen doch eben während jener Zeit in großer Langmut Gottes gepredigt worden war? Warum z. B. nicht auch denen, die vor dem Beginn des Baues der Arche abgeschieden waren?  Die Annahme, daß Abgeschiedenen gepredigt werde, ist aber überhaupt gänzlich gegen Gottes Plan und Grundsätze, wie sie in Seinem Worte uns geoffenbart sind.    Das ganze übrige Wort Gottes gibt keinen Anlaß und kein Recht zu der Annahme, daß dem Menschen nach dem Tode noch einmal gepredigt und die Gelegenheit geboten werde, die Errettung zu ergreifen, die er in diesem Leben verschmähte, sondern es sagt vielmehr das Gegenteil.  In Hebr. 9,27 heißt es : „... es ist dem Menschen gesetzt zu sterben, danach aber das Gericht“, und die Erzählung von dem reichen Manne und dem armen Lazarus (Luk. 16,19-31), wo der Herr Jesus den Schleier lüftet und uns einen Blick über den Tod hinaus tun läßt, zeigt in dem reichen Manne aufs klarste, daß der Mensch nach seinem Scheiden aus diesem Leben sich ohne jede weitere Predigt völlig bewußt ist, was er in seinem Leben versäumte und was sein Teil ist, zugleich aber auch, daß es eine Änderung seines Loses für ihn nie mehr gibt.    Wenn nun auch 1. Petr 3,19.20 bei oberflächlichem Lesen den Anschein erweckt, als sei jenen Abgeschiedenen nochmals gepredigt und die Gelegenheit zur Errettung gegeben worden, so ist eine solche Auffassung dennoch unzutreffend, weil die Auslegung einer Schriftstelle, die dunkel erscheint, im Gegensatz zu vielen anderen klaren Schriftstellen und dem ganzen Worte überhaupt nimmermehr zutreffend sein kann.  Wo eine solche Auslegung trotzdem stattfindet, ist sie eben nur die Folge von Oberflächlichkeit und die Frucht eigener Gedanken. -    Das Wort sagt auch gar nicht, daß Er nach Seinem Tode hinging, sondern daß Er, nachdem Er getötet worden war nach dem Fleische, lebendig gemacht (auferweckt) worden ist nach (oder in) dem Geiste, in welchem Er auch hinging und predigte; es sagt also damit lediglich, daß der Geist, nach welchem Er „lebendig gemacht“ wurde, derselbe Geist war, in welchem Er auch hinging usw. Wann Er hinging, ist in V. 19 nicht gesagt, wir können es aber aus V. 20 sehen.    Da wir überdies aus der Antwort des Herrn Jesu an den Räuber in Luk. 23,43: „Wahrlich Ich sage dir: heute wirst du mit Mir im Paradiese sein“, deutlich sehen, daß Er vom Kreuze ins Paradies ging, welches unstreitig etwas ganz anderes ist als das „Gefängnis“, so sehen wir auch, daß Er nicht nach Seinem Tode hingegangen ist und den Geistern, die im Gefängnis sind, gepredigt hat.    Es bleibt eben nur die eine mit dem ganzen Worte Gottes völlig übereinstimmende Erklärung übrig, daß der Geist Christi in Noah war (s. 1. Petr 1,11) und Er durch Noah jenen Menschen predigte, als sie noch auf der Erde lebten und die Langmut Gottes harrte, während die Arche zugerichtet wurde.  Weil sie aber „ungehorsam“ waren, d. h. die Botschaft nicht annahmen, wurden sie durch die Flut hinweggerafft und sind sie nun „im Gefängnis“, bis sie vor dem großen weißen Throne erscheinen werden.    Der Geist, in welchem Er so hinging und durch Noah predigte, war derselbe Geist, nach welchem Er „lebendig gemacht“ wurde.  Darum heißt es : „... lebendig gemacht nach dem Geiste, in welchem Er auch hinging“ usw. Aus HR