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UNTERREDUNGEN.CH

MALEACHI 3.16

Galaterbrief Synopsis J.N.Darby mp3

 

Kp 1

Kp 2

Kp 3

Kp 4

Kp 5

Kp 6


Die Welt – Auflösung, nicht Stabilität, ist ihr wesentliches Merkmal

 

Reihenfolge der kommenden Ereignisse

Weltuntergang

Der Tag des Herrn steht bevor. Es ist der Tag, da Christus herrschen wird.

1.       Er muss herrschen, bis er alle  Feinde unter seine Füsse gelegt hat (1 Kor 15,25)

2.       Seine Herrschaft (nicht als Gott, sondern) als Sohn des Menschen dauert 1000 Jahre (Off 20,4)

3.       Am Ende der 1000 Jahre wird der Teufel nochmals losgelassen (Gog und Magog) und dann in den Feuer-und Schwefelsee geworfen.

4.       Es folgt das Gericht der Toten; der grosse weisse Thron. Das Meer und der Tod müssen ihre Toten herausgeben (Off 20,13). Der Tod und der Hades werden  in den Feuersee geworfen (Off 20,14).

5.       Als letzter Feind wird der Tod weggetan (1 Kor 15,26)

6.       Alles wird aufgelöst (2 Pe 3,10-12).

7.       Der Tag des Herrn endet. Der Himmel vergeht (2 Pe 3,10) Die Erde und der Himmel entfliehen (Off 20,11).

8.       Jesus übergibt das Reich Gott

9.       Der Tag der Ewigkeit beginnt mit dem neuen Himmel und der neuen Erde. Der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen (Off 21,1) wie es Jesus vorausgesagt hat (Mt 24,35).

Der Tod wird nicht mehr sein (Off 21,4)

2. Petrus 3 spricht ebenfalls von dem Weltuntergang. Es gibt dort die Verse 5-7 die einen gewissen Auslegungsspielraum offen lassen.

„durch welche (die Wasser) die damalige Welt, von Wasser überschwemmt, unterging.“  Ist damit die Sintflut gemeint oder ist es eine Anspielung auf frühere Katastrophen, die den Zustand von Gen 1,1 herbeiführten?  „ Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe (rauschende Wassermenge) und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.“ Die Gegenüberstellung zur jetzigen Welt lässt diesen Gedanken zu, denn die Welt vor der Sintflut wird kaum als damalige Welt bezeichnet. Hierzu eine Bemerkung von W. Kelly in seiner Auslegung vom 2. Petrusbrief (Seite 168).

Er sagt bezüglich der Behauptung der Spötter, alles bleibe immer beim alten, folgendes:

 

„Die Stabilität der Erde ist daher ein untauglicher Beweis, selbst gemessen an ihrem (der Geologen)eigenen Verständnis der geologischen Fakten bezüglich der Zeit als die Erde ins Dasein gerufen wurde. Es gibt reichliche Befunde die beweisen, dass sie (die Erde)durch viele Phasen der Zerstörung gegangen ist, auf die jeweils in den weisen Wegen Gottes eine Erneuerung folgte, bevor der Mensch existierte, und dies  in einem allgemeinen, fortschreitenden Sinn.“

 

Dreimal betont Petrus, dass sich alles auflösen wird (Verse 10,11 und 12). Christen klammern sich deshalb nicht an das Sichtbare. Sie sollen dem entgegeneilen (Schlachter) was ewigen Bestand hat, dem Tag Gottes (2 Pe 3,12)

Zitate aus dem Buch: Licht. Welten von Norbert Pailer.

-Zum Erhalt der Langzeitstabilität von Galaxien wird ein Klebstoff gebraucht, der mangels besseren Wissens „Dunkle Materie“ genannt wird.

-Wissenschaft fragt, wie der Himmel funktioniert, und die Religion, wie man hineinkommt. Galileo Galilei

-Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen. Max Planck

 

Edi Rohner / Aug. 2012