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UNTERREDUNGEN.CH

MALEACHI 3.16

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Einiges aus der Lehre der Bibel über die Endzeit

Verfasser:  Edi Rohner 

 

Die Gedanken und Absichten Gottes mit den Menschen im allgemeinen und mit dem Volk Israel im speziellen, sind in der Bibel aufgezeichnet. Dabei heisst es, Gott habe zuerst vielfältig und auf vielerlei

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Verfasser: "D"
2. Petr 3,16
wie auch in allen seinen Briefen, wenn er in denselben von diesen Dingen redet, von denen etliche schwer zu verstehen sind, welche die Unwissenden und Unbefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften, zu ihrem eigenen Verderben.

 

Wenn wir in der Bibel lesen, merken wir schnell, dass es viele Dinge gibt, die nicht auf Anhieb klar sind; die man nicht beim ersten lesen schon begriffen hat. Petrus bringt es auf den Punkt, indem er sagt, dass bei Paulus etliche Dinge schwer zu verstehen sind.

Aber wir sehen wer es verdreht und nicht verstehen will: Die Unwissenden und Unbefestigten.

Die Bibel ist das absolute Wort Gottes. Hat es denn einen Sinn, dass so vieles schwer zu verstehen ist? Warum hat Gott nicht einfach alles auf den ersten Blick klar gemacht?

 

Eine Stelle vorab, die zeigen soll, was wir heute sind:

 

1. Petr 2,9Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch berufen hat aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht;

 

Wir sind ein königliches (!) Priestertum. Werfen wir daher nun einen Blick in die Sprüche.

 

Spr 25,2 Gottes Ehre ist es, eine Sache zu verbergen, aber der Könige Ehre, eine Sache zu erforschen.

 

Wir sehen: Wenn wir mit der Schrift leichtfertig umgehen und alles darauf reduzieren, dass sowieso alles Erkennen Stückwerk ist (oftmals mit falscher Demut getarnt), berauben wir uns der Ehre, die der Herr uns gegeben hat. Es zeigt höchstens, dass man nicht sonderlich fleißig ist. Das wir beim Lesen denken und in den Schriften forschen sollen; das es eben nicht einfach so locker vom Hocker geht, das hat der Herr absichtlich so gemacht, es ist Seine Ehre.

 

Spr 25,27 Viel Honig essen ist nicht gut, aber schwere Dinge erforschen ist Ehre.

 

Im schlimmsten Fall bleiben wir lieber beim „Honig essen“ (das, was für uns „süß“ ist, was wir genießen und was wir einfach verstehen können) und vernachlässigen die schweren Dinge, welche nun mal einiger Anstrengung bedürfen oder unangenehm sind.

Ist das nicht ein Ziel, das wir alle anstreben sollten? Freude am Wort Gottes zu haben, an dem, der für uns in den Tod gegangen ist (Jesus), Ihn immer mehr zu erkennen und schließlich auch zu lobpreisen. Schwere Dinge zu erforschen ist Ehre. Denken wir daran, wenn wir irgendwo im Worte Gottes „stecken bleiben“.

Seine Ehre sollten wir da hochhalten, wo Er es auch will.

Apg 17,11 Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf, indem sie täglich die Schriften untersuchten, ob dies sich also verhielte.

 

Verfasser: "D"