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MALEACHI 3.16

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Kann ein Christ sein Heil verlieren?   Verfassser:  Edi Rohner

Anmerkungen zu den diesbezüglichen Ausführungen von Dr. E. M.

 

Heilsgewissheit oder Heilssicherheit

Es ist bedauerlich, dass  E. M. bei seinen Ausführungen den Unterschied zwischen den beiden  nicht beachtet. Gewissheit ist das subjektive Bewusstsein einer Person, errettet zu sein, wobei ihr wegen mangelnder Belehrung nicht klar ist, dass die Sicherheit ih

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Es ist besser getrennt zu sein

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Es ist besser getrennt zu sein           DOC Original

 

„Da rief der Pharao Mose und Aaron zu sich und sprach: Geht hin, opfert eurem Gott in diesem Land! Mose sprach: Das schickt sich nicht, dass wir so etwas tun; denn wir würden dem HERRN, unserem Gott, opfern, was den Ägyptern ein Gräuel ist! Siehe, wenn wir dann vor den Augen der Ägypter opferten, was ihnen ein Gräuel ist, würden sie uns nicht steinigen? Drei Tagereisen weit wollen wir in die Wüste ziehen und dem HERRN, unserem Gott, Opfer darbringen, so wie er es uns befehlen wird.“ 2 Mo. 8 21-23

Es ist wichtig für uns zu wissen wo unser Platz ist und wo unsere Stellung. Oder besser ausgedrückt, wir müssen verinnerlichen und lernen an welche Stelle wir von unserem Herrn gebracht worden sind. Man spricht dann von Erkenntnis.

Für Israel sollte im Land Ägypten keine Opferung stattfinden und keine Anbetung. Das Wasser des Roten Meeres musste zwischen sein Volk und das Land Ägypten kommen. Eine Trennung ist geschehen. Eine Trennung von dem Ort, an dem Gott die Seinigen nicht haben wollte:

„Vater, ich will, dass, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt.“ Joh 17,24

 

Der Dienst der Anbetung und das loben Gottes konnte erst stattfinden nachdem das ganze Volk von der Knechtschaft losgekauft worden und durch das Meer hindurch gerettet wurde.

So gilt das auch für uns gläubige, wir müssen wissen wohin der Tod und die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus uns gebracht hat.

Vielen Kinder Gottes ist es zu wenig deutlich, dass die Sünde abgeschaffen wurde (Heb 9,26) und sie Teilhaber seines Auferstehungsleben sind, ein Leben in dem die Sünde ausradiert wurde.

 

Wir waren alle unter dem Fluch des Gesetzes, weil niemand es halten konnte (Gal 3,13). Doch unser Herr wurde durch seinen Gehorsam um unseretwillen zum Fluch gemacht (5Mo 21,23), weil Er am Holz hing.

Was wir sind, das hat Gott aus uns gemacht, zum Tode waren wir verurteilt, doch der Richter selbst hat unsere Schuld ausgelöscht. Der Vater blickt auf seinen Sohn, das geschlachtete Lamm. Wir sind kein Wohlgeruch für Gott, aber Jesus ist es, und so blickt Gott nicht auf uns in unserer Schwachheit, Bosheit und Schlechtigkeit, sondern Er schaut auf das, zu was wir in dem Herrn Jesus Christus gemacht worden sind.

 

„ So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist.  Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes.“ Röm 8 1,2

 

Wenn diese Grundlage in uns nicht auf gutem Fundament steht, wenn uns diese Wahrheit nicht klar ist, ist ein unzufriedenes, lebloses, sich dahinschleppendes Leben die Folge. Dabei hat Jesus uns ja ein neues Leben gegeben, ein Leben das auch gelebt werden will (seinem willen gemäss).

 

„Eigentlich möchte ich ja meinem Herrn nachfolgen, aber…“, kennen sie diese Gedanken nicht auch allzu gut? Eigentlich ja, aber…

Mit dem „aber“ sind wir den „Kunstgriffen Satans“ erlegen (Eph 6,11).

Wobei man auch bedenke, wir sind keine Opfer der Sünde sondern Täter.

Dieser Knopf muss uns aufgehen, es gibt gar kein aber. Das Werk ist vollbracht und zwar „ein für alle Mal“ (Röm 6,10/ Heb 10,10).

 

Das Ziel unserer Errettung ist die Verherrlichung Gottes. Israel wurde aus Ägypten heraus geführt um Gott zu dienen. So hat unser Herr durch Seinen Tod und Auferstehung uns eine Brücke geschaffen hin zum Vater, so dass wir uns Ihm nahen können.

„Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: Das sei euer vernünftiger Gottesdienst!“ Röm 12,1

Wir leben getrennt von der Welt, doch wenn wir lieber zurück nach Ägypten schauen, anstatt hin zum Berg Gottes, leben wir ein fruchtloses und unehrenhaftes Leben.

 

Das Alte ist vergangen, siehe es ist alles neu geworden (2.Kor 5,17)

 

Kurz zusammengefasst:

 

Wir sind von Verdammnis und Finsternis zu Heil und Licht versetzt worden (Kol 1,13/1 Thess 5,5/Eph 5,8/2Kor 4,6/Joh 8,12 12,46).

 

Wenn uns bewusst ist, dass unser Herr Frieden geschaffen hat (Joh 16,33), kann dieser auch unseren Alltag bestimmen indem wir hinschauen auf IHN (Heb 12,2).

 

 

Quelle: Die fünf Bücher Mose v. C.H Mackintosh