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MALEACHI 3.16

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Ein Überblick über das 1. Buch Mose

Hauptgedanken aus Wortbetrachtungen mit Charles Andrew Coates

Kapitel 16

Wenn Abram die Unterweisung des Kapitels 15 wirklich in sich aufgenommen hätte, so wäre er vor dem Wege bewahrt worden, den er in diesem Kapitel einschlug. In Kapitel 15 war ihm gelehrt worden, das

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Gedanken zum 2.Buch Moses

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Gedanken zum 2.Buch Moses

 

„Und sie kamen — jeder, den sein Herz dazu trieb, und jeder, dessen Geist willig war; sie brachten dem HERRN eine freiwillige Gabe für das Werk der Stiftshütte und seinen ganzen Dienst und für die heiligen Kleider“ 2Mo 35,21

 

Das Passah, der Auszug aus Ägypten, das Gesetz und die Stiftshütte sind für uns wunderbare Bilder auf die Menschheit, die Versammlung und die Beziehung des Herrn zu uns, in der heutigen Zeit.

 

Passah, Auszug: Rettung, Gnade

Gesetzgebung: Absonderung, Gehorsam, Nachfolge, Erkenntnis der Unfähigkeit Gottes Massstab nicht mal annähernd zu genügen

Stiftshütte: Anbetung, Gemeinschaft, Versöhnung, ohne Blutvergiessen keine Vergebung

 

Wir dürfen hier, um das zu betrachten, uns auf den Anfang der Bibel besinnen, die Erschaffung des Menschen, Adam und Eva:

Gottes Absicht ist es Gemeinschaft zu haben, Gemeinschaft mit den Seinen, dem Menschen, mit seiner Schöpfung. Mit Tieren ist keine Gemeinschaft möglich, der Mensch kann keine Bindung zu einem Tier eingehen. Dem Menschen wurde aufgetragen über die Tierwelt zu herrschen. Sie sind uns zum Nutzen und in ihnen können wir die Herrlichkeit, Weisheit und Allmacht Gottes sehen.

 

Warum ich das schreibe; 1Mo 2, 18-20:

Es ist nicht gut dass der Mensch allein sei. Der Herr brachte alle Tiere vor die Augen Adams um zu sehen wie er sie nennen würde und er gab allen Tieren Namen, aber eine Gehilfin wurde nicht gefunden.

Der Mensch sollte Gemeinschaft haben, darum wurde die Frau geschaffen aus Adams Rippe.

 

„Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.“ 1Mo 1, 27

 

Darin sehen wir den Gedanken Gottes der Gemeinschaft, nicht nur mit Ihm sollen wir Gemeinschaft haben, sondern auch untereinander. Der Mensch besteht aus Mann und Frau. Diese Zwei stellen das Bild Gottes dar. Mann und Frau zusammen, sie gehen eine Bindung ein, sie heiraten und sind somit eins. Nicht jeder heiratet, dies schwächt jedoch auf keine Weise die Darstellung  von Mann und Frau als das Bild Gottes.

Hierbei will ich anmerken, dass jegliche Form sexueller Handlung ausserhalb einer Ehe zwischen Mann und Frau Sünde ist.

Gott hat dem Adam nicht einen zweiten Adam gegeben und auch hat er nicht zwei Frauen geschaffen.

 

Wie wichtig ist doch dieser Vers im 1Mo 1,27.

Gerade in der Heutigen Zeit, wenn einer es wagt Homosexualität als falsch und Sünde hinzustellen, dann gilt man als prüde, unmodern ja als Menschenhasser, weil man die „Freiheit“ zu tun und lassen was man will nicht gutheisst und im eigenen Leben nicht toleriert.

Ja warum denn? Weil da existieren höhere Werte. Da spricht Gottes Wort zu uns.

Man spricht von Toleranz und Liebe in jeder Form ist richtig, Gott wird schon ein einsehen haben.  Nein, es gibt absolut keine Toleranz und Einsicht gegenüber Sünde.

 

Das bringt uns auch zurück zum Thema. Die Sünde, bei Adam und Eva angefangen, bis hin zu Dir und mir hat die Gemeinschaft zwischen dem Menschen und Gott zerstört! Gott war im Garten Eden anwesend und hatte Gemeinschaft mit dem Menschen, er wohnte unter ihnen. Doch nach dem Sündenfall wurde der Mensch aus dem Ort der Gemeinschaft vertrieben, der Mensch konnte Gott nicht mehr nahen. Den Gott ist heilig und er kann mit uns, die wir voller Flecken sind, keine Gemeinschaft haben!

Ja mehr noch, der Tod ist dem Menschen zum Urteil geworden.

 

Wir haben ja wirklich alles vermasselt, alles was wir vorbringen können ist ein stinkender Scherbenhaufen, ein grösseres Elend kann es gar nicht geben. Verloren, hilflos, dass beschreibt den Menschen.

 

Wir haben allen Grund zum Danken, denn unser Herr ist reich an Gnaden und sein Arm ist lang um zu Retten.

Nie war es der Mensch der sich in seiner Eigensinnigkeit und Religiosität Gott zugewandt hat, dem Menschen war das Wort Gottes schon immer ein Ärgernis und nicht vereinbar mit den eigenen Wünschen und Vorstellungen.

 

So ist es Gott, der im 2 Moses die Gemeinschaft mit dem Menschen sucht. Israel fühlte sich ja noch wohl, fern von Gott in Ägypten, obwohl sie dort grosses Leid zu tragen hatten.

Das erkenne ich auch in der heutigen Zeit bei vielen Menschen. Da ist grosses Leid, Elend und Aussichtslosigkeit, man hält sich mit menschlicher Weisheit über Wasser, aber ist zu stolz um einzusehen, dass das ertrinken unausweichlich ist. Zu stolz den rettenden Arm zu ergreifen obwohl dieser angeboten wird.

Gleichgültigkeit gegenüber dem Wort Gottes wird zu einem ewigen, brennenden und schmerzhaften Grab werden.

So gab Gott dem Volk Israel den Auftrag die Stiftshütte zu bauen, einen Ort an dem Gott eine Wohnung fand unter den Menschen.

 

Doch das wichtigste, was wir von der Stiftshütte und dem Passah lernen ist:

 

„Und ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.“ Hebr 9,22

 

Nichts kann ein Mensch bringen oder tun um die Gemeinschaft wiederherzustellen. Nur einer bildet die Brücke über den Graben hin zum Vater, der Sohn Jesus Christus.

Wie das Blut an den Türpfosten und das geschlachtete Opfer auf dem Altar, das ist unser Herr Jesus Christus.

Gott blickt nicht auf uns, weil er da nichts findet ausser Schrott und Dreck. Gott blickt auf das geopferte Lamm und dessen vergossenes Blut, das ist uns zur Gerechtigkeit geworden. Jesus Christus am Kreuz hat an unserer statt den Fluch getragen, der für Dich und mich bestimmt war.

 

Ist Dir bewusst dass Gott auch heute noch unter den Menschen wohnt?

Wo ist seine Wohnung? Seine Wohnung ist in dem Menschen selbst!

 

„Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.“ Joh 14,23

 

Sein Wort befolgen heisst: Glauben, Busse tun, nachfolgen.

 

Ich wage das 2 Buch Mose in diesen Versen zusammenzufassen:

 

„Denn es wird geoffenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit aufhalten,“

Röm 1,18

 

Hebr. 10

 

„Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm [zur] Gerechtigkeit Gottes würden.“ 2.Kor 5,21