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Sind alle verloren?

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Sind alle verloren?


Bibelstellen: Offenbarung 20,12; Römer 3,25-26;
Manche sagen: "Alle Menschen, die das Evangelium nicht gehört haben, sind verloren."
Das ist nicht möglich, denn sonst wären alle Menschen verloren, die vor dem Kreuz Christi gelebt haben. Und das wird ja sicher niemand behaupten wollen.
Andere sagen: "Alle Menschen sind verloren, die das Evangelium nicht gehört haben – und zwar in der Zeit, in der es verkündigt wird."
Doch das würde bedeuten, dass ein Mensch „im Busch“ vor dem Jahr 33 nach Christus die Möglichkeit hatte, zu Gott umzukehren, aber dass sie ihm nachher verschlossen wurde. Das ist, mit einem Wort gesagt, absurd. Gott kann dem Menschen doch nicht eine höhere Verantwortung auferlegen, weil er theoretisch die Möglichkeit hat, das Evangelium zu hören.
Wie kann ein Mensch davor bewahrt werden, in die Hölle zu kommen? Da gibt es eine Mindestanforderung durch alle Heilszeitalter hindurch: Und das ist die Buße zu und der Glaube an Gott (vgl. Rö 4; Jona 1 - 4). Wer sich vor Gott als verlorener Sünder erkennt und seine Lebensschuld bekennt, dem wird vergeben und der bekommt neues Leben geschenkt. Das galt sowohl für solche, die unter Gesetz waren, als auch für solche, die ohne Gesetz lebten. Wie aber kann ein Mensch ohne direkte Offenbarung, ohne Bibel, dahin kommen, Buße zu tun? Er kann es durch die Schöpfung und durch sein Gewissen.
An dieser Stelle wird eingewendet, dass der Römerbrief zeigt, dass der Mensch durch die Schöpfung und das Gewissen eben nicht zu Gott kommt. Und es ist wahr, dass ein Mensch nicht von sich aus zu Gott kommt. Weder durch Schöpfung noch durch Gewissen. Das gilt aber auch dann, wenn es weitere Offenbarungen Gottes gibt! Es muss Gott wirksam werden. Und er kann wirksam werden bei einem Menschen „im Busch“ genauso wie bei uns, die wir das Evangelium der Gnade glauben durften. Gott ist es immer, der Buße schenkt.
Wer Buße tut und das Evangelium der Gnade glaubt, der bekommt noch höhere Segnungen (als andere Glaubende) geschenkt und kann sich seines Heiles bewusst sein. Wer das Evangelium der Gnade glaubt, der gehört zur Versammlung (Gemeinde) Gottes. Wer das Evangelum ablehnt, der beweist damit, dass er nicht Buße getan hat und an Gott glaubt. Es kann heute also keine Gläubigen auf dem "alttestamentlichen Boden“ geben, die das Heil in Christus aussschlagen. Wer weiß (im Bild gesprochen), dass er im Wasser untergeht und nach Rettung verlangt, der wird den Rettungsring auch ergreifen.
Es wird hier immer wieder eingewendet, dass man ein Heilsweg neben dem Kreuz von Golgatha auf diese Weise eröffnen würde. Das ist nicht wahr. Jeder Mensch, der nicht in der Hölle landet, verdankt dies dem Kreuz von Golgatha. Manche wussten dies zu Lebzeiten (glückselig sind sie!), manchen wird das erst in der Ewigkeit bewusst werden.
Ferner wird eingewendet, dass dieser Gedanke, dass Menschen im Busch Buße tun und dem Gericht entkommen können, den evangelistischen Eifer dämpfen würde. Wozu sollen wir das Evangelium bringen, wenn sie doch dem Gericht entgehen können? Doch das ist ein rein menschlicher Gedanke. Wenn Gott uns den Auftrag gibt, das Evangelium zu bringen, dann haben wir nicht zu räsonieren. Ferner ist das Evangelium mehr als die Rettung vor der Hölle (deshalb kann man auch erst davon reden, dass jemand errettet ist, wenn er dem Evangelium geglaubt hat). Und drittens kommen wir mit dem Verstand bei dieser Frage ohnehin nicht weiter – denn es gibt auch die Souveränität und den Ratschluss Gottes. Wenn sich sein Ratschluss erfüllt, warum sollte ich mir in der Arbeit des Evangeliums Mühe geben? Diese Frage ist töricht – wie es auch töricht ist, zu sagen, dass wir das Evangelium nicht an das Ende der Erde ausbreiten müssen.

Verlassen wir uns darauf: Gott ist ein gerechter Richter. Er wird auch niemand verdammen, der nicht die Chance hatte, seine Lebensschuld loszuwerden. Deshalb werden am großen weißen Thron nicht nur die Bücher geöffnet, in denen alle Werke verzeichnet sind, sondern auch das Buch des Lebens, was davon kündet, ob man sich zu Lebzeiten auf die Gnade Gottes berufen hat.

Gerrid Setzer
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Gast Montag, 12 November 2018